Giordano Bruno Stiftung (GBS)

Panel mit Valentin Abgottspon, Philipp Möller, Esad Bajtal (v.l.n.r.)

Croatian Humanist Conference

Eine lohnenswerte Reise

In Zagreb fand Anfang des Monats die erste Croatian Humanist Conference statt. Unsere Autorin berichtet: "Wir fanden uns unter Atheisten, Humanisten und Feministen wieder und fühlten uns sehr wohl und willkommen." Organisiert wurde die Konferenz vom Center of Civil Courage mit Hilfe der Giordano-Bruno-Stiftung (GBS), des Institut Français Croatie, der Atheist Alliance International sowie der Freidenker Schweiz.

GBS-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon fordert die deutsche Politik auf, klare Kante zu zeigen

"Wir müssen Saudi-Arabien unter Druck setzen!"

Dem saudischen Blogger Raif Badawi, Träger des Deschner-Preises der Giordano-Bruno-Stiftung (GBS), drohen nach Medienberichten weitere 50 Peitschenhiebe. GBS-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon, der in seinem Buch  "Die Grenzen der Toleranz" ausführlich auf den Fall Badawi eingeht, fordert die deutsche Politik auf, "endlich klare Kante zu zeigen und Saudi-Arabien unter Druck zu setzen".

Gerhard Wimberger (1923 - 2016)

Nachruf auf Gerhard Wimberger

Ein musikalischer Freigeist

Gerhard Wimberger ist tot. Der österreichische Komponist ("Passion Giordano Bruno"), der zwei Jahrzehnte lang mit Herbert von Karajan die Salzburger Festspiele leitete, ist am vergangenen Donnerstag im Alter von 93 Jahren gestorben. Ein Nachruf von Michael Schmidt-Salomon.

Bundesverfassungsgericht Karlsruhe

GBS unterstützt Verfassungsbeschwerden gegen das "Sterbehilfeverhinderungsgesetz" (§ 217 StGB)

"Massive Eingriffe in die Grundrechte"

Das im vergangenen Jahr vom Deutschen Bundestag beschlossene "Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung"  (§ 217 StGB) ist "weder geeignet, noch erforderlich noch verhältnismäßig, um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu schützen", heißt es in einer Stellungnahme, die die Giordano-Bruno-Stiftung  (gbs) vergangene Woche beim Bundesverfassungsgericht eingereicht und am heutigen Dienstag auf ihrer Website veröffentlicht hat. Deshalb seien die "massiven Eingriffe in die Grundrechte, die mit der neuen Strafnorm einhergehen, in keiner Weise zu rechtfertigen".

Luther-Ausstellung in Oberwesel vorgestellt

Wider den Luther-Hype

Die aktualisierte Luther-Hetzschrift ("Von den Juden und ihren Lügen") ist seit einigen Monaten auf dem Markt. Am Sonntag, 28.8.2016, wurde das Buch und eine damit verbundene Wanderausstellung am Sitz der Giordano Bruno Stiftung von den Autoren vorgestellt. Ein Kurzbericht.

Tätigkeitsbericht der GBS erschienen

Vielfältige Aktivitäten in einem ereignisreichen Jahr

Im Zentrum des Berichts stehen die vielfältigen Aktivitäten der GBS in einem ereignisreichen Jahr, das von den islamistischen Terroranschlägen in Frankreich überschattet wurde, in dem der Deutsche Bundestag ein verantwortungsloses "Sterbehilfeverhinderungsgesetz" verabschiedete und in dem die GBS u.a. eine Initiative zur Streichung des "Gotteslästerungsparagraphen" startete, für das "Recht auf Letzte Hilfe" kämpfte, die "Kirchenrepublik Deutschland" und die "Legende vom christlichen Abendland" kritisierte und innovative Unterrichtsmaterialien für den Evolutionsunterricht an Grundschulen vorstellte.

Regional- und Hochschulgruppen der Giordano-Bruno-Stiftung

Kein Mangel an neuen Ideen

OBERWESEL. (hpd) Am vergangenen Wochenende trafen sich die Regional- und Hochschulgruppen der Giordano-Bruno-Stiftung zum gemeinsamen Austausch am Stiftungssitz in Oberwesel. Wie in den Jahren zuvor wurde viel diskutiert und an neuen Projektideen geschmiedet.

Gegen eine "Ideologie der Ungleichwertigkeit"

Entsetzen und Erschütterung nach dem Blutbad von Orlando

OBERWESEL. (gbs) "Um dem Terror entgegenzuwirken, darf man sich nicht darauf beschränken, Terroristen zu bekämpfen, sondern muss mit sehr viel größerer Entschlossenheit der Ideologie entgegentreten, die sie zu ihren Taten motiviert." Dies erklärte GBS-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon  am Montagmorgen nach dem verheerenden Anschlag eines islamistischen Einzeltäters auf den bei Schwulen und Lesben beliebten "Pulse"-Club in Orlando.

GBS unterstützt Initiative zur Aufhebung der Unrechtsurteile der 1950er und 1960er Jahre

Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer der staatlichen Schwulenverfolgung

OBERWESEL. (gbs) Schwule Männer wurden in Deutschland auch nach Ende des Nationalsozialismus weiter verfolgt, eingesperrt und um ihr Lebensglück betrogen. Grundlage war der von den Nationalsozialisten 1935 verschärfte § 175 RStGB, der bis 1969 unverändert in der Bundesrepublik Deutschland fortbestand. Die Giordano-Bruno-Stiftung unterstützt den Aufruf zu einer zügigen Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer der staatlichen Schwulenverfolgung.