Protest

Marina Owsjannikowa hielt im russischen Staatsfernsehen ein Protestplakat gegen den Krieg hoch

"Eine ganze Generation ist mit Putins Propaganda aufgewachsen"

Mit ihrer sechs-sekündigen Plakataktion in der Hauptnachrichtensendung "Wremja" des russischen Staatsfernsehens wurde Marina Owsjannikowa über Nacht zur weltweit gefeierten Ikone für Presse- und Meinungsfreiheit. Sechs Sekunden, die das Leben der 43-jährigen Redakteurin für immer verändern sollten. Sven Lilienström, Gründer der Initiative "Gesichter der Demokratie", sprach mit Marina Owsjannikowa über die Beweggründe ihrer mutigen, wenngleich auch folgenreichen Störaktion, die Minuten danach und die Frage, wie ihre Familie reagiert hat.

2005 titelte die Bild: "Wir sind Papst!", heute müsste es heißen: "Wir sind schuldig!"

"Wir sind schuldig!"

Die Giordano-Bruno-Stiftung, der Bund für Geistesfreiheit München und das "Aktionsbündnis Betroffeneninitiativen" demonstrieren mit der Großplastik "Der Hängemattenbischof" und der adaptierten Bild-Schlagzeile "Wir sind schuldig!" am 27. Januar in München. Außerdem werden symbolisch 26 Aktenkartons an die Staatsanwaltschaft übergeben, um auf deren fehlenden Ermittlungseifer hinzuweisen.

Aufklärung auf Katholisch

Die Giordano-Bruno-Stiftung demonstriert mit ihrer Großplastik "Der Hängemattenbischof" und der Zeichnung "Aufklärung auf Katholisch" vom 19. bis 21. Januar in München gemeinsam mit dem "Aktionsbündnis Betroffeneninitiativen" sowie weiteren (auch kirchlichen) Initiativen wie "Maria 2.0", "Wir sind Kirche" und "Ordensfrauen für Menschenwürde" gegen die unzureichende Aufarbeitung des kirchlichen Missbrauchsskandals.

Hat religiöser Fundamentalismus die 30-jährige Izabela getötet?

Trotz zahlreicher Großproteste in Polen und auch im Ausland wurde dort Ende 2020 ein noch strikteres Abtreibungsverbot erlassen, das selbst die Entfernung lebensunfähiger Föten verbietet. Jetzt hat diese Entscheidung womöglich der 30-jährigen Izabela das Leben gekostet, weil ihre Ärzte, statt den nicht lebensfähigen Fötus zu entfernen, auf dessen Tod warteten. Izabela starb an einer Sepsis. Ihr Tod löst weltweit Trauer und Wut aus, die sich besonders in Polen wieder in Form von Demonstrationen gegen das religiös motivierte Abtreibungsgesetz richtet.

Der "Hängemattenbischof" vor der Frankfurter Skyline

Hängemattenbischof mahnt Ökumenischen Kirchentag zur Aufarbeitung von Missbrauch in den Kirchen

Mit der international berühmt gewordenen Großplastik "Der Hängemattenbischof" demonstrieren die Giordano-Bruno-Stiftung und das Aktionsbündnis Betroffeneninitiativen vom 12. bis 15. Mai in Frankfurt gegen die vollkommen unzureichende Aufarbeitung der Missbrauchsfälle innerhalb der Kirchen. Die Organisatoren richten dabei sowohl Kritik an den 3. Ökumenischen Kirchentag, der morgen beginnt, als auch einen Appell an dessen Teilnehmer.

Der "Eichelbischof" vor dem Kölner Dom

"Eichelbischof"-Protest in Köln ein voller Erfolg

Gestern endete nach drei Tagen die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz und damit auch die Protestaktion gegen deren mangelhafte Aufarbeitung des Missbrauchsskandals vor dem Kölner Dom. Die Aktivisten stießen auf große mediale Resonanz, die Kirche bemüht sich derweil um Schadensbegrenzung.

"Der Eichelbischof"

Das Kernproblem der katholischen Kirche

Anlässlich der in dieser Woche digital tagenden Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz findet parallel eine Protestkundgebung auf der Kölner Domplatte statt, um auf die nach wie vor unzureichende Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche hinzuweisen.