Religionsfreiheit

Auch Rheinmetropolen nicht mehr nur katholisch

DÜSSELDORF/ESSEN. (hpd/fowid) Als Essen vor ca. 900 Jahren entstand, ging es aus einem katholischen Stift hervor, während Düsseldorf bereits vor 1500 Jahren aus einem germanischen Siedlungsgebiet entstand. Beide Städte waren vorwiegend katholisch geprägt. Die Anzahl der katholischen und evangelischen Bevölkerung ist seit Jahren rückläufig und macht zusammen nur noch etwa die reichliche Hälfte der Bevölkerung aus.

„Lehrer darf nicht sagen, du musst beten“

OBERPULLENDORF. (hpd) In Österreich dürfen Kinder an öffentlichen Schulen nicht zum Beten gezwungen werden. Das hat die Schulaufsicht im ostösterreichischen Burgenland nach der Beschwerde eines Vaters klargestellt. Diese Rechtsauffassung scheint sich nicht in ganz Österreich durchgesetzt zu haben, wie die Meldestelle der Initiative „Religion ist Privatsache“ gegenüber dem hpd sagt.

Schulfrieden – Nichts Neues zu Schulgebeten

BERLIN. (hpd) Seit gut 11 Monaten ist von Schulgebeten in öffentlichen Schulen nichts mehr zu vernehmen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte geurteilt, dass das Grundrecht der Glaubensfreiheit auch die freie Wahl des Ortes umfasse, an den der jeweilige Gläubige ein Gebet verrichten wolle - sofern in einer Schule der Schulfrieden dadurch nicht gestört wird.

"Ethik für ALLE" mit breiter Unterstützung

WIEN. (hpd/irp) Die gestern in Wien vorgestellte Plattform "Ethik für ALLE", die sich für einen vom Religionsunterricht losgelösten Ethikunterricht einsetzt, stößt auf breite Unterstützung. Die verschiedensten Mitglieder der Plattform deren Teilnehmer sich für einen weltanschaulich neutralen, fundierten und für ALLE Schüler verpflichtenden Ethikunterricht einsetzen sind sich einig: Sachlichkeit, Gleichbehandlung und Qualitätssicherung.

OLG Köln: Religionslehre entspricht Kindeswohl

KÖLN. (hpd) In einem Sorgerechtsstreit konfessionsfreier Eltern aus Nordrhein-Westfalen hat das Oberlandesgericht Köln gestern entschieden, den Antrag der Mutter auf einstweiligen Rechtsschutz abzuweisen. Die zwei Kinder des Elternpaares sind somit gemäß einem früheren Urteil vorläufig verpflichtet, am katholischen Religionsunterricht und schulischen Gottesdiensten teilzunehmen. Eine Nichtteilnahme stelle eine Gefährdung des Kindeswohls dar, hieß es.

„Antisemitismus ist eine Hirnerkrankung“

DÜSSELDORF. (hpd) Jacques Tilly hat seine Karikatur zum „Vorhautbeschluss“ des Deutschen Bundestags noch einmal überarbeitet. Statt Messern halten die Vertreter des Judentums und des Islam nun Scheren in der Hand. Gegenüber dem hpd erläutert Tilly die Gründe, die ihn zu dieser Änderung bewogen haben.

„Ich sehe da ganz viel Bewegung“

BERLIN. (hpd) Am vergangenen Donnerstag beschloss eine Mehrheit im Deutschen Bundestag in einer symbolischen Resolution, dass es auch zukünftig ein Recht zur Beschneidung geben soll. Nils Opitz-Leifheit, Sprecher der SPD-Laizisten, sprach im hpd-Interview über das Votum seiner Fraktion, die Kindertaufe und Warnungen vor einem radikalen Säkularismus.

Gründung der LAG Laizismus in der LINKEN.NRW

DÜSSELDORF. (hpd) Auf Initiative des ehemaligen Landtagsabgeordneten Ralf Michalowsky (DIE LINKE) trafen sich am vergangenen Samstag fast fünfzig Interessierte in Düsseldorf, um die offizielle Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft Laizismus der LINKEN in Nordrhein-Westfalen durchzuführen.

Vom Umgang mit Weltanschauungen

MANNHEIM. (hpd/gbs-rn) Anmerkungen zum Thema Säkulare und Katholikentag sowie Evangelikale und Islam in der Öffentlichkeit. Das Zusammenspiel von Oberbürgermeister und Stadtdekan, die nicht nur gemeinsam ins Bett gingen. Alle Menschen sind gleich, aber einige sind gleicher…