Schule

Krakau, Wawel

Nur noch halb soviel Religionsunterricht in Polen

Die polnische Bildungsministerin Barbara Nowacka hat angekündigt, den Religionsunterricht an öffentlichen Schulen des Landes auf eine Stunde pro Woche zu kürzen. Derzeit haben Schülerinnen und Schüler in Polen wöchentlich noch zwei Stunden konfessionellen Religionsunterricht. Zudem soll die Note im Fach Religion nicht in den Notendurchschnitt einfließen. Die Änderung gilt ab 1. September 2025.

Die Antwort des Kultusministeriums Baden-Württemberg

Wenn es stimmt was in den Bildungsplänen steht, dann sind die Inhalte des Religionsunterrichts ein unbedingt notwendiger Bestandteil der Bildungs- und Erziehungsarbeit. Nach dem Schulgesetz dient der Ethikunterricht dazu, ein entsprechendes, weltanschaulich neutrales Bildungsangebot zu machen. Dieses Bildungsangebot für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, wird in Baden-Württemberg verweigert.

Rin inne Katoffeln, raus auße Katoffeln

Es ist ein gutes Jahr her, da machte die Nachricht die Runde, dass der neu gewählte Senat von Berlin den Religionsunterricht wieder als ordentliches Lehrfach einrichten wollte. Von der Idee ist nicht mehr viel übrig, denn der Regierende Bürgermeister rudert zurück.

Fallstricke beim Umgang mit Religionsunterricht in der Grundschule

Zurzeit müssen viele Eltern ihre Kinder an den Grundschulen für das kommende Schuljahr anmelden. Dabei müssen sie auch entscheiden welchen Religionsunterricht ihr Kind bekommen soll oder auch nicht. Hierzu hat der Humanistische Verband NRW eine kurze Information veröffentlicht. Er bemängelt, dass bisher noch immer kein weltliches Alternativfach in nordrhein-westfälischen Grundschulen angeboten wird.

Mädchen verlassen Schulen wegen Hijab-Verbotes

Etwa ein halbes Jahr ist vergangen, seit das Oberste Gericht des indischen Bundesstaates Karnataka eine Entscheidung der örtlichen Regierung stützte, die das Tragen religiöser Applikationen zur Schuluniform in Bildungseinrichtungen verboten hatte. In Protesten gegen das Urteil hatten muslimische Mädchen und junge Frauen angekündigt, Schulen und Universitäten zu verlassen, sollte das Trageverbot für Hijab und Co. durchgesetzt werden. Etwa 16 Prozent von ihnen haben ihre Ankündigung wahr gemacht.

Die Pandemie der Psyche

Lockdown, Isolation, Sorgen um Gesundheit, Beruf und Zukunft: Die Pandemie und die damit verbundenen Lebensbedingungen haben bei vielen Menschen psychische Spuren hinterlassen. Ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO geht von fast einer Milliarde Menschen mit psychischen Erkrankungen weltweit aus, darunter Depressionen, Angststörungen und Suchterkrankungen.