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Filmausschnitt

Filmpräsentation an Karfreitag

"Reiligionsfrei im Revier" zeigt Monty Phytons Klassiker "Das Leben des Brian" in Bochum

Seit 2013 zeigt die Bochumer Initiative RIR am Karfreitag den Film "Das Leben des Brian", dessen öffentliche Aufführung an sogenannten stillen Feiertagen nicht erlaubt ist. Der Klassiker der filmischen Religionssatire der britischen Komikertruppe Monty Python aus dem Jahr 1979 erzählt die Geschichte des Juden Brian Cohen, der am selben Tag wie Jesus Christus geboren wurde und fälschlicherweise für den Messias gehalten wird. Die Satire über den religiösen Wahnsinn erregte insbesondere christliche Gruppen, denen es gelang, den Film in einigen Ländern zeitweise verbieten zu lassen. Trotzdem (oder auch deswegen) wurde "Das Leben des Brian" zu einem großen Kassenerfolg. Der Film genießt heute Kultstatuts und ist ein Symbol für den künstlerischen Kampf gegen religiöse Intoleranz (www.das-leben-des-brian.de/).

Für die Aufführung des Films am Karfreitag wurde die säkulare Initiative "Religionsfrei im Revier" 2015 zu einem Bußgeld verurteilt. Im Juni 2016 reichte die Initiative Verfassungsbeschwerde gegen das Feiertagsgesetz NRW beim Bundesverfassungsgericht ein. Ziel der Verfassungsbeschwerde ist es, das Feiertagsgesetz NRW und seine Regelungen zu den stillen Feiertagen vom Bundesverfassungsgericht auf seine Vereinbarkeit mit der Verfassung überprüfen zu lassen, in der Hoffnung, dass diese staatliche Bevormundung mit kirchlichen Normen beendet wird.