Kunst und Kultur

Eine neue Marx-Biographie

(hpd) Der US-amerikanische Historiker Jonathan Sperber legt eine neue Marx-Biographie vor, welche den Denker nicht aus der Perspektive des 20., sondern des 19. Jahrhunderts sieht. Diese historisierende Perspektive steht für die Besonderheit und Qualität der Lebensbeschreibung auf neuestem Forschungsstand.

„Ich lass Dich beten, lass Du mich tanzen!“

DEUTSCHLAND. (hpd) Am Donnerstag, dem 28. März 2013, findet in mehreren Städten in Deutschland wieder das Hasenfest statt. Wer schon seit längerem mit dem Gedanken liebäugelt, aus einer der beiden Großkirchen auszutreten, hat also wieder die Möglichkeit, dies öffentlich und in guter Gesellschaft zu tun und diesen frohen Anlass zusammen mit bereits Ausgetretenen gebührend zu feiern.

Die Flucht in den Glauben

(hpd) Anna-Maria und Jesus (so meint sie) sind in inniger Liebe miteinander verbunden und so teilt sie seine Schmerzen, dient ihm ergeben, befindet sich in ihrem Paradies des Glaubens und der unabdingbaren Liebe, bis sie diesen Kokon verlassen muss und sich zeigt, dass es – für Außenstehende - eher ein unbarmherziges Wahnsystem ist.

Antisemitismus und Einwanderungsgesellschaft

(hpd) Antisemitismus findet man nicht nur bei den autochthonen Bürgern des Landes, Judenfeindschaft gibt es auch unter Menschen mit Migrationshintergrund, was die Beiträge des vorliegenden Sammelbandes veranschaulichen wollen. Manche Beiträge enthalten beachtenswerte Einschätzungen und Informationen, andere Texte ergehen sich leider in mitunter nebligen und unklaren Reflexionen zum jeweiligen Thema.

Habemus Papam Franziskus

ST.JOHANN. (hpd) Der neue Papst hat sich nach dem Heiligen Franziskus benannt. Ist das ein Grund, an einen Wandel der Katholischen Kirche in ihrem Verhältnis zu Tieren zu glauben? Immerhin gilt Franziskus auch als „Tierschutzheiliger“.

Deschner: „Das Ganze heißt Christentum“

(hpd) Der Kirchengeschichtskritiker Karlheinz Deschner legt den zehnten und letzten Band seiner „Kriminalgeschichte des Christentums“ vor. Auch hier präsentiert er erneut ein anderes und kritischeres Bild der Geschichte von Christentum und Kirche, ohne dabei zwar auf bestimmte methodische Probleme näher einzugehen, doch „… niemand muss sich mehr täuschen lassen.“

Notizen aus Ungarn

UNGARN. (hpd/SzF) Bemerkenswertes aus säkularer Sicht vom 11. Februar bis 10. März 2013. Es geht um Milliardengeschenke, Heiliges Theater und Steuerhinterziehungen, um mangelnde religiöse Hingabe, darüber, dass Jesus als Morallehrer nicht taugt, einen Investiturstreit und über Turbulenzen in der „Ehe“ zwischen Staat und Kirche.

Die Transformation eines Hingerichteten…

(hpd) …zu gesegneter Teigware. Jörg Schneider hat bereits, unter anderem, für den Eulenspiegel und die Titanic geschrieben sowie Gags für die Harald Schmidt Show geliefert. Jetzt ist ein Buch von ihm erschienen, hinter dessen Titel, „So komme ich in die Hölle“, man erst mal alles Mögliche erwarten könnte. Es ist ein etwas anderes Buch der Gattung Religionskritik.