Kunst und Kultur

Plädoyer für einen rationalen Diskurs

OBERWESEL. (hpd/gbs) Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), Michael Schmidt-Salomon erläutert, warum es unredlich ist, die gbs-Kinderrechtskampagne durch angeblich antisemitische Äußerungen Giordano Brunos zu verunglimpfen. Ein beängstigendes Zeichen intellektueller Unredlichkeit.

Die Erosion des religiösen Diskurses

ERLANGEN. (hpd) Die Hugenottenkirche in Erlangen hat zur Podiumsdiskussion geladen. Thema: Das Kölner Beschneidungsurteil und seine Folgen. Für den Gastgeber, Pfarrer Johannes Mann, ist es ganz klar: Die Juden und Muslime haben ein Recht darauf, ihre Kinder aus religiösen Gründen zu beschneiden. Der Pfarrer versteht diese Parteinahme wohl als gelebte Ökumene: Christen, Juden und Muslime Hand in Hand gegen die Bedrohung durch einen aggressiven Säkularismus.

Julit-Literaturpreis neu ausgeschrieben

KÖLN. (hpd) Am 16. März 2013 soll in Köln zum vierten Mal der junge Literaturpreis für Lesben und Schwule Julit :))) vergeben werden. Prämiert werden jeweils die beste Autorin und der beste Autor. Das Motto des neu ausgeschriebenen Literaturpreises fragt: „Darwin und die Liebe – wie passen Lesben und Schwule in die Evolution?“

Und führe uns nicht in Versuchung

(hpd) Der Autor wird als Rechtshistoriker, Katholik und aktives Kirchenmitglied vorgestellt. Dennoch lässt er, bis auf lässliche Kleinigkeiten (Zerstörung des Weltkulturerbes der europäischen Antike*) keine wesentliches Blutbad, keinen öffentlichen Skandal, keine intellektuelle Lächerlichkeit und keinen theologischen Fehltritt seiner Kirche aus.

Verunglimpfungen statt Argumente?

BERLIN. (hpd) In seinem Kommentar setzt sich Walter Otte mit religiös motivierter Knabenbeschneidung und dem vorwiegend von orthodoxen Rabbinern und Funktionären erhobenen Vorwurf des Antisemitismus von Beschneidungsgegnern auseinander. Dabei verwahrt er sich gegen unsägliche Vergleiche.

AHA! Kinderrechtler

(hpd) Der gestrige Weltkindertag lief unter dem Motto „Kinder brauchen Zeit“. Diese Zeit, bis sie sich selbst entscheiden können, möchten Kinderrechtler den Kleinsten unter uns verschaffen. Heute werden Menschen und Organisationen vorgestellt, die sich für die Rechte von Kindern auf körperliche Unversehrtheit und gegen die Zwangsbeschneidung von Knaben einsetzen.

„Angst, Wut und Hass sind wie Treibhunde“

BERLIN. (hpd) Roma-Kultur verbindet man gern mit Musik und Tanz, vielleicht noch Dichtung. Eine Auswahl an Werken von zehn Roma-Künstlern, die in Spanien und Osteuropa malen, Installationen machen, filmen oder fotografieren, ist im Vorfeld der Eröffnung des Mahnmals zum Gedenken an die von den Nazis ermordeten Roma in Berlin im Spanischen Kulturinstitut an der Spree zu sehen.

Christopher Hitchens: Unmoralische Bräuche

(hpd) In den Beiträgen zur Frage der Genitalbeschneidung wird es stets hoch emotional, wenn religiöse Sichtweisen eingebracht werden. Der im Dezember  2011 verstorbene Christopher Hitchens, der für seine klaren Ansichten zur Religion bekannt war, hat sich auch zur Genitalverstümmelung geäußert.

Ein Land mit gespaltener Seele

(hpd) Der israelische Publizist Gershom Gorenberg sieht in der Siedlungspolitik des Landes eine große Gefahr für dessen Selbstverständnis als Demokratie und Rechtstaat. Dies macht der Autor in persönlichen Kommentaren zur Entwicklung des Landes in Gegenwart und Vergangenheit in eindeutigen Worten, aber ohne polemische Überspitzungen deutlich.