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Politik

Österreich 26.04.2013 · Nr. 15790

Ethikunterricht verfassungswidrig?

WIEN. (hpd/irp) Anlässlich der bevorstehenden Ministerratsentscheidung zur flächendeckenden Einführung eines „Strafethikunterrichts" für alle Schüler der Sekundarstufe II, die den Religionsunterricht nicht besuchen, übermittelte die „Initiative Religion ist Privatsache" Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) ein brisantes Positionspapier.

Humanistentag 25.04.2013 · Nr. 15776

„Gut ohne Gott“ nicht zulässig

HAMBURG. (hpd) Alle Jahre wieder: Un­gleich­behand­lung von Religions- und Welt­anschauungs­gemein­schaften und das vor­aus­eilende Ein­knicken von Unter­nehmen vor möglichen Beschwerden seitens der Kirche. Wegen des Mottos „Gut ohne Gott“ wird Werbung für den Humanisten­tag in den Hamburger U-Bahnen abgelehnt. Zudem gibt es keine öffentlichen Zuschüsse.

Volksbegehren 24.04.2013 · Nr. 15766

Kein Ende der Diskussion

WIEN. (hpd) Jetzt wissen wir es: Weniger als 100.000 Österreicherinnen und Österreicher sind für die Abschaffung der Kirchenprivilegien. Oder zumindest für die Punkte, so wie sie im Rahmen des Volksbegehrens formuliert wurden. Folglich wird das Thema vom Nationalrat nicht behandelt werden. Zumindest nicht in absehbarer Zeit und schon gar nicht als Gesamtpaket.

Religionsfreiheit 24.04.2013 · Nr. 15760

Fatwa zur Tötung von Ex-Muslimen

MAROKKO. (hpd) Ein islamisches Rechtsgutachten (Fatwa), das von Marokkos Oberstem Rat der Religionshüter (CSO) veröffentlicht wurde und die Todesstrafe für vom Glauben abgefallene Muslime fordert, hat in dem arabischen Land zu heftigen Kontroversen geführt.

Veranstaltungsbericht 23.04.2013 · Nr. 15759

Runder Tisch Gesundheit/Soziales?

BERLIN. (hpd) Auf Einladung der Friedrich Ebert-Stiftung saßen wieder einmal alle zusammen, die sich seit Jahren als Freunde oder Gegner kennen, um zu versuchen, trotz aller Gräben Brücken zu bauen, da man schließlich doch ein gemeinsames Anliegen habe: Bessere Rahmenbedingungen für die Arbeit im Gesundheits- und Sozialbereich.

Frankreich 23.04.2013 · Nr. 15745

Rechtsextreme und Anti-Homoehe-Aktionen

PARIS. (hpd) Zwei Tage vor der geplanten Schlussabstimmung zur Homo-Ehe im französischen Parlament demonstrierten am Sonntag zwischen 45.000 (lt. Polizei) und 270.000 (laut Organisatoren) Menschen gegen das Gesetz. Bereits während früherer Demonstrationen kam es dabei in Paris und in mehreren Städten Frankreichs zu Zusammenstößen mit der Polizei.

56.660 Unterschriften 23.04.2013 · Nr. 15744

Volksbegehren Kirchenprivilegien gescheitert

WIEN. (hpd) Das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien ist gescheitert. Laut vorläufigem Endergebnis erreichte es 56.660 Unterschriften, wie das Innenministerium in der Nacht mitteilte. Um erfolgreich zu sein, hätte es 100.000 gebraucht. An dieser Hürde scheiterte auch das parallel laufende Volksbegehren „Demokratie jetzt“.

Volksbegehren 22.04.2013 · Nr. 15736

Unterschreiben heute noch möglich

WIEN. (hpd) Die Initiatoren des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien weisen darauf hin, dass auch heute noch, am Montag, das Volksbegehren unterschrieben werden kann und rufen dazu auf, diese Chance zu nutzen. Die vorläufigen Ergebnisse der Eintragungswoche werden heute am Abend vorliegen.

Presseschau 22.04.2013 · Nr. 15732

Notizen aus Ungarn (2)

UNGARN. (hpd/SzF) Bemerkenswertes aus säkularer Sicht von Mitte März bis Mitte April 2013. Es geht um sinkende Religiosität, rollendes Geld, Aufruf zum Denunzieren, eigenartige Ehrungen, recycelte Werbetafeln, einen liebevollen Malteser, Spitzenleistungen per Dekret, weitere Milliarden und religiöse Erziehung.

Volksbegehren 19.04.2013 · Nr. 15731

Offene Panik bei katholischer Kirche?

WIEN. (hpd) In einer Kolumne im Gratisblatt „Heute“ wirft Kardinal Christoph Schönborn den Initiatoren des Volksbegehrens vor, Neid zu schüren und „Unseriöses zu verbreiten“. So streitet er beispielsweise ab, dass die Kirche „steinreich“ sei und verweist einzig auf Kirchen und Klöster als „steinernen Besitz“. Dass Schönborn persönlich über feudale Besitztümer verfügt verschweigt er jedoch.

Kinderrechte 19.04.2013 · Nr. 15725

Worldwide Day of Genital Autonomy

KÖLN. (hpd/gbs) Am 7. Mai jährt sich erstmalig das Urteil des Landgerichts Köln, das die medizinisch nicht indizierte Beschneidung von Jungen als Körper­verletzung und damit als straf­bare Handlung wertete.

Laizismus 19.04.2013 · Nr. 15719

LINKE mit klarem Laizismus-Bekenntnis

BERLIN. (hpd) Die Partei DIE LINKE ist lernfähig und geht nun mit einem klaren Laizismus-Bekenntnis in den Bundes­tags­wahl­kampf. Das geht aus dem am 18. April veröffent­lichten Leit­antrag zum Bundes­tags­wahl­programm hervor. Im ursprünglichen Entwurf vom Februar tauchten weder der Begriff „Staatsleistungen“ noch das Ziel der Trennung von Kirche und Staat auf, von den Glaubens­gemein­schaften war lediglich an einer Stelle die Rede - als Bündnis­partner für soziale Veränderungen.

Diskussion 18.04.2013 · Nr. 15708

Zur Sterbehilfe bekennen oder schweigen?

BERLIN. (hpd/dgpd) An welchen Arzt kann ich mich wenden, wenn ich ein selbst­bestimmtes Ende mit ärztlicher Hilfe haben möchte? Drohen dem Hausarzt Sanktionen, wenn er mir ein ent­sprechendes Rezept ausstellt? Ist jedem Arzt klar, welche Pflichten er gegenüber seinen Patienten hat?

Recht, Humanismus 17.04.2013 · Nr. 15697

Welthumanistentag vor Gericht

BERLIN.(hpd) Die Berliner Humanistin Beate T. möchte erreichen, dass Schulkinder am Welthumanistentag (dem 21. Juni) schulfrei bekommen. So, wie es Kindern, deren Eltern anderen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften angehören, ebenfalls genehmigt wird. Sie und ihr Sohn fühlen sich diskriminiert.

Homöopathie 17.04.2013 · Nr. 15695

Keinen Platz für Pseudowissenschaften

DÜSSELDORF. (hpd/lhg) Die Liberalen Hochschul­gruppen NRW sprechen sich gegen den schleichenden Vormarsch von Pseudo­wissen­schaften in die Hörsäle von Nordrhein-Westfalen aus. Die oftmals fehlende kritische Aus­einander­setzung mit alternativ­medizinischen und esoterischen Lehr­plan­inhalten betreffe insbesondere medizinische Studien­gänge.

Festakt 15.04.2013 · Nr. 15680

20 Jahre Humanistischer Verband Deutschlands

STUTTGART. (hpd/dhbw) Am vergangenen Samstag wurde das 20. Jubiläum des Humanistischen Verbands Deutschlands (HVD) gefeiert, der am 14. Januar 1993 gegründet worden war. Zu den Festrednern gehörte die Ministerin im Staatsministerium Silke Krebs, die das Engagement von Humanistinnen und Humanisten als Interessenvertretung der Konfessionsfreien würdigte.

Volksbegehren 15.04.2013 · Nr. 15679

Heute startet die Eintragungswoche

WIEN. (hpd) In der Woche vom 15. - 22. April 2013 können die dazu berechtigten Österreicher am Gemeindeamt bzw. Magistratischen Bezirksamt das Volksbegehren gegen Kirchen-Privilegien unterschreiben. Anlässlich des Beginns der Eintragungswoche haben die Initiatoren des Volksbegehrens inhaltliche und formale Sachinformationen dazu veröffentlicht.

Rezension 11.04.2013 · Nr. 15636

Berichte zum Rechtsextremismus in Europa

(hpd) Der Sozialpädagoge Martin Langebach und der Journalist Andreas Speit legen eine Art Reise­bericht über Eindrücke vom Rechts­extremismus in unterschiedlichen Ländern vor. Durch die journalistische Darstellung erhält man einen anschaulichen Eindruck von den verschiedenen Facetten dieses politischen Phänomens, an analytischen Betrachtungen mangelt es dem beschreibend gehaltenen Buch indessen.

LINKE Laizisten 11.04.2013 · Nr. 15632

Keine staatlich finanzierte Militärseelsorge!

GLADBEK. (hpd) Drei laizistische Landes­arbeits­gemein­schaften der LINKEN - aus NRW, Bayern und Thüringen – wollen Forderungen ins Bundes­tags­wahl­programm geschrieben haben, die zu einer stärkeren Trennung von Kirche und Staat führen sollen. Eine dieser Forderungen ist die Streichung staatlicher Mittel für die religiöse Seel­sorge beim Militär, der Polizei und in Justiz­vollzugs­anstalten.

Integration 10.04.2013 · Nr. 15630

Neues von der Kritischen Islamkonferenz

BERLIN. (hpd) Die 2. Kritische Islamkonferenz , die vom 10.-12. Mai stattfinden wird, hat mit der Alevitischen Gemeinde Deutschland e.V. (AABF) einen weiteren Kooperationspartner hinzugewonnen. Sie will damit progressive Standpunkte von Menschen aus muslimisch geprägten Ländern in den Fokus der deutschen Öffentlichkeit tragen.