Religionen

Dieter Nuhr auf dem Deutschen Comedypreis in Köln am 15. Oktiober 2013

Dieter Nuhr, die Satire und die Religion

BERLIN. (hpd) “Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel.” Dieser Satz, den Kurt Tucholsky 1919 in “Was darf die Satire?” schrieb, gilt heute noch immer. Die Diskussion über den Satiriker Dieter Nuhr beweist es.

Der Trierer Dom

Ein großer Schritt für Bischof Ackermann, ein kleiner für die Menschheit

TRIER. (hpd) Es mag ein großer Schritt für Stephan Ackermann gewesen sein. Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist es ein kleiner. Der Trierer Bischof hat nun dafür plädiert, das kirchliche Arbeitsrecht für Wiederverheiratete und Homosexuelle noch in diesem Jahr zu lockern. Das grundsätzliche Problem bliebe jedoch bestehen: Es darf weiterhin religiös diskriminiert werden.

David Berger

Supergau im Verhältnis der Kirche zu Homosexuellen

BERLIN. (hpd) Aus dem Schlusspapier der Familiensynode des Vatikans wurden alle freundlichen Worte über Homosexuelle komplett gestrichen. Damit hat man sich zugleich von der leicht fortschrittlichen Einstellung des katholischen Katechismus von 1992 zur Homosexualität verabschiedet. Ein Supergau, dessen Schönreden durch Politiker wie Volker Beck höchst gefährlich ist.