Religionen

Auf dieser Party wird vermutlich wenig über "Gott" gesprochen

Von Atheisten, die einen christlichen Zeitgenossen nerven

Der Heide ist kein Atheist

Der ZEIT-Autor Raoul Löbbert findet das "alltägliche Christen-Bashing" niveaulos. Er fühlt sich diskriminiert und schreibt: "Wer heutzutage sagt, dass er an Gott glaubt, wird schnell blöd angemacht." Das kann nicht unkommentiert bleiben, meint hpd-Autor Ralf Rosmiarek.

Die zwei Gesichter der Religiosität

Religiösen Menschen werden oftmals sehr positive Eigenschaften wie vermehrte Hilfsbereitschaft, Altruismus oder Empathie zugeschrieben. Befasst man sich näher mit der Materie, bekommt man jedoch ein anderes Bild vermittelt. Die Autorin hat ihre Bachelorarbeit mit dem Titel: "Der Zusammenhang zwischen Religion bzw. Religiosität und prosozialen Tendenzen: Ein systematisches Review der empirischen Forschungsliteratur" für den hpd zusammengefasst.

Die häufigste Farbe in dieser Kirche ist gold

Weltliches spielt bei Glaubensgemeinschaften eine wichtige Rolle

Alle Religionen streben nach Macht

Bei allen Religionen und Glaubensgemeinschaften geht es in irgendeiner Form ums Seelenheil. Religion ist die Antithese zum weltlichen Teil des Lebens, bei dem weniger das Sein im Mittelpunkt steht, sondern vor allem das Haben. Dieses dient dazu, die Existenz und das Überleben zu sichern. Die Aufgabenteilung ist klar.

IHEU veröffentlicht "Freedom of Thought Report" 2018

Ein Ranking des Unrechts

Noch immer werden Atheisten und Säkulare in aller Welt verfolgt und diskriminiert. In zwölf Ländern gibt es sogar die Todesstrafe für "Gotteslästerung". Diese düstere Bilanz zieht die Internationale Humanistische und Ethische Union (Internatinal Humanist and Ethical Union, IHEU) in ihrem "Freedom of Thought Report" 2018, der jetzt auf der UN-Vollversammlung in New York vorgestellt wurde.

Der Mensch schafft sich Götter nach seinem Bilde - hier der indische  Gott Hanuman nach dem Brustmuskeltraining

Die Natur des Menschgemachten

Es gibt einen Satz, den Verleger ihren Romanautoren für eine packende Story mit auf den Weg geben: Beginne mit einem Erdbeben, und dann steigere dich. Es soll langatmige Geschichten verhindern, in denen nur geschieht, was in jedermanns Leben geschieht. Eine packende Geschichte soll uns den Atem nehmen und muss daher spannender sein als das Frühstück des Titelhelden. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass fast alle großen Religionen mit einer wunderlichen Geburt ihres Protagonisten beginnen.

Michael Schmidt-Salomon in Hamburg

Mein Kopf gehört mir!

Was wissen wir heute über emotionale und kognitive Prozesse von Kindern, Heranwachsenden und Erwachsenen? Setzen wir das in KITA, Schule und weiterführenden Ausbildungs-Institutionen um? Der Philosoph Michael Schmidt-Salomon machte den Auftakt einer spannenden Vortragsreihe der Giordano-Bruno-Stiftung Hamburg zum Thema "Erziehung und lernen" und gleichzeitig einer Kampagne der Giordano-Bruno-Stiftung für die Rechte von Kindern.

HVD fordert Beteiligung

Innenministerium will nur mit Religionsgemeinschaften reden

Innen- und Heimatminister Horst Seehofer will eine gesellschaftliche Debatte über Religion und Staat anstoßen. Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) begrüßt diesen Vorstoß und fordert eine stärkere Berücksichtigung der Interessen nicht-religiöser Menschen in der politischen Entscheidungsfindung.

USA

Studie: Religiosität und politische Überzeugungen

Eine Studie des Pew Research Center (Pew-Forschungszentrum) hat den Zusammenhang zwischen Religiosität und der Einstellung zu Themen wie Frauenrechte, Migration und Homosexualität untersucht. Von den "Unerschütterlichen Sonntags-Kirchgängern" mit konservativen Ansichten bis zu den "Bodenständigen Säkularen" mit überwiegend liberalen Ansichten, konnten sieben verschiedene Typen von Gläubigen bzw. Ungläubigen identifiziert werden.