Wissenschaft

Straßenszene in Berlin

Regionale Lockdowns können Gesamtdauer der Beschränkungen verkürzen

Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen hat am Computer mögliche Verläufe der Corona-Pandemie simuliert. Die Berechnungen zeigen, dass regionale Maßnahmen die Epidemie mit deutlich weniger Einschränkungen unter Kontrolle halten können als national verhängte Lockdowns, wenn die Anzahl überregionaler Infektionen niedrig genug ist.

Die "blonde Bestie"

Für eher schlichte Gemüter der älteren Generation ist Nietzsche derjenige, der mit der "Peitsche" zu "Frauen" geht, weil er sich das anders wohl nicht traut. Für viele Humanisten, Sozialisten und Linke hingegen derjenige, der "die blonde Bestie" als "frohlockendes Ungeheuer" losgelassen und der braunen Meute Wege freigeschrieben hat. Doch stimmt wenigstens Letzteres?

Vernebelte Fakten, Feuilletons und Fakultäten

Laut einer aktuellen Studie der Bosch-Stiftung vertrauen 73 Prozent der Deutschen "in Zeiten von Corona" der Wissenschaft und Forschung. "Die religiösen Bedürfnisse finden in einem weitgehend selbstsäkularisierten Christentum keinen Halt und suchen in der Wissenschaft unterzukommen", diagnostizierte hingegen Christian Geyer vor ein paar Wochen bei der FAZ.

Mandarinenenten

Tierische Pause vom Menschen

Um die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie zu stoppen, haben viele Länder die Bewegungsfreiheit ihrer Bevölkerung eingeschränkt. Die neue "COVID-19 Bio-Logging Initiative", an der Wissenschaftler und Wissenchaftlerinnen verschiedenen Forschungseinrichtungen beteiligt sind, untersucht, wie Tiere auf den Rückgang der menschlichen Aktivität reagiert haben.

Für Mathe-Liebhaber und die es noch werden wollen

"Zahlen sind ein Schlüssel zur Welt". Wenn ein Universitätsprofessor dies feststellt, sollte es stimmen. Oder doch nicht? Laut Umfragen ist Mathematik das bei weitem unbeliebteste Fach bei Schülern und über 80 Prozent der Erwachsenen gestehen, mit mathematischen Fragen nicht, oder nur sehr schwer zurecht zu kommen. Der renommierte, vielfach ausgezeichnete Mathematiker der Universität Gießen, Albrecht Beutelspacher, will dies ändern.

Transparenz statt schnelle Klicks

Polarisierung, Verschwörungstheorien, Fake News: Für demokratische Gesellschaften ist es eine bedenkliche Entwicklung, wenn intransparente Algorithmen einiger weniger Konzerne entscheiden, was wir im Internet zu sehen bekommen. Dabei könnten wir das Internet auch so gestalten, dass Autonomie und Transparenz gefördert und damit das positive Potenzial des Internets verstärkt wird.

Mensch und Neandertaler: Weniger Unterschiede als Eis- und Braunbär

Unsere Vorfahren zeugten mit anderen Menschenarten gemeinsamen Nachwuchs. Dass dabei fortpflanzungsfähige Nachkommen entstanden, ist der Tatsache zu verdanken, dass der anatomisch moderne Mensch mit Neandertalern und Denisova-Menschen genetisch enger verwandt war, als es heutige Eis- und Braunbären sind. So das Ergebnis einer aktuellen Studie der Universität Oxford, die die reproduktive Kompatibilität von Säugetieren untersuchte.   

Wissenschaft - was ist das?

Aufgrund der Corona-Krise steht die Wissenschaft aktuell so sehr im gesellschaftlichen Fokus wie noch selten zuvor. Zudem steht sie ungerechtfertigt in der Kritik. Ein Großteil der Kritik beruht auf zwei grundsätzlichen Missverständnissen. Zum einen werden Wissenschaftler und Wissenschaft oft gleichgesetzt und verwechselt. Und zum anderen fehlt es zuweilen an einem Verständnis, was man unter Wissenschaft versteht und wie sie funktioniert.