Wissenschaft

Müll am Strand

Wenn Plastik zum Nährstoff wird

BERLIN. (hpd) Der Autor kam schon vor längerer Zeit zu der Überzeugung, dass aufgrund der Evolutionsfreudigkeit von Bakterien in nicht ferner Zukunft neue Organismen entdeckt werden, die in Lage sind, Plastik als Nährstoff zu nutzen. Inzwischen sind diese Bakterien entdeckt. Doch welche Folgen könnte es haben, wenn die plastfressenden Bakterien zur die Erschließung neuer Nährstoffquellen beitragen?

Das versteckte Innenleben des Orionnebels

HEIDELBERG. (mpg) Im All kommen ständig Sonnen zur Welt. Häufig entstehen auch gleich ganze Sternhaufen auf einmal – und zwar in vergleichsweise kurzer Zeit. Um Letzteres zu erklären, schlagen Amelia Stutz und Andrew Gould vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg einen neuen Mechanismus vor. Dazu untersuchten die Forscher ein Gas- und Staubfilament, zu dem auch der bekannte Orionnebel gehört.

Einführung in die moderne Tierethik

BONN. (hpd) Die beiden Hochschullehrer für Philosophie Heriwg Grimm und Markus Wild legen mit "Tierethik" eine Einführung mit einem Schwerpunkt auf den modernen Vertretern vor. Dafür fehlen klassische Ansätze, während dafür die neuere Debatte thematisiert wird, was den Band zu einer informativen Einführung macht.

Gorillamutter beim Fressen

Wenn die Silberrücken singen

BERLIN. (hpd) Gorillas summen, ja, man könnte es als Singen bezeichnen. Warum, darüber gibt es laut Eva Luef, Thomas Breuer und Simone Pika vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen, die das Verhalten der Tiefland-Gorillas im Dzanga-Ndoki Nationalpark und im Noubalé-Ndoki Nationalpark im Kongo beobachteten, verschiedene Hypothesen.

Warum die Theologie keine Wissenschaft ist

BERLIN. (hpd) Die Theologie gilt als eine der ältesten Wissenschaften, die an unseren Universitäten etabliert sind. Von jeher war die Glaubenslehre jedoch auch von Kritik begleitet. Schon im Neuen Testament ist die Mahnung von Paulus zu lesen: "Prüft alles und behaltet das Gute!" (1 Thess 5,21 EU).  

Drei ca. 31.000 Jahre alte Schädel aus Dolni Věstonice im heutigen Tschechien.

Das genetische Geschichtsbuch der Steinzeit

LEIPZIG/JENA. (mpg) Ein internationales Forscherteam aus den Max-Planck-Instituten in Jena und Leipzig sowie der Universität Harvard untersuchte die DNA von Menschen, die in der Zeit von der Erstbesiedlung des Kontinents bis zum Aufkommen der Landwirtschaft in Europa lebten. Die Befunde weisen auf Perioden langer Kontinuität und auf bisher unbekannte Bevölkerungsbewegungen hin.

Von Hitze und Wüstenstaub geplagt: Sandstürme wie hier über Kuwait dürften im Nahen Osten und in Nordafrika mit dem Klimawandel häufiger werden.

Dem Orient droht ein Klima-Exodus

MAINZ. (mpg) Die Zahl der Klimaflüchtlinge könnte künftig dramatisch steigen. Wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie und vom Cyprus Institute in Nicosia berechnet haben, dürfte es im Nahen Osten und in Nordafrika so heiß werden, dass Menschen dort in vielen Gegenden nicht mehr leben können. Das Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, was auf den jüngsten UN-Klimakonferenzen beschlossen wurde, wird nicht ausreichen, das zu verhindern.

Beisspuren am Knochen

Frühmenschen bei Raubtieren auf dem Speiseplan

LEIPZIG. (mpg) Ein internationales Forscherteam um Camille Daujeard vom Muséum National D'Histoire Naturelle in Paris und Jean-Jacques Hublin vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat Zahnspuren auf dem 500.000 Jahre alten Oberschenkelknochen eines Homininen aus einer Höhle in Marokko analysiert. Dabei fanden die Forscher heraus, dass dieser von großen Fleischfressern, wahrscheinlich von Hyänen, verspeist worden war.

Transhumanismus: Ist der Mensch sich selbst ausgeliefert?

BERLIN. (hpd) Transhumanismus – derzeit scheint die Begrifflichkeit mehr denn je präsent. Für- und Gegensprache zu einer Ideologie, in deren Realität und gleichsam Existenz manch ein Vertreter die Welt bereits heute sieht – und andere Anhänger überzeugt sind, dass wir um ihre vollkommene Entfaltung gar nicht umhinkommen werden.