Wissenschaft

Feedback - Wie Rückkopplung unser Leben bestimmt

OSTERWITZ/AT (hpd) Ein Opus magnum zu einem Thema, das, als eines der mächtigsten Wirkprinzipien der Welt, in seinen vielen Facetten eine nahezu unüberschaubar komplexe Fülle von Einflüssen und Auswirkungen auf die belebte und unbelebte Natur, notabene auch auf Menschen und menschliches Verhalten besitzt. 

Schimpanse im Berliner Zoo

Warum werfen Schimpansen Steine gegen Bäume?

LEIPZIG. (mpg) Schimpansen nutzen häufig Werkzeuge, um damit an Nahrung zu kommen oder um diese aufzunehmen. Die Tiere unterscheiden sich jedoch regional, welche Werkzeuge sie für welchen Zweck benutzen. Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben deshalb das Pan African Programme: The Cultured Chimpanzee ins Leben gerufen.

Albrecht Dürer: Adam und Eva (1507)

Evolution, Sex und Religion

BERLIN. (hpd) Schon immer hat den Autor des Artikels eine Auffälligkeit der Religionssysteme interessiert, nämlich ihre Fixierung auf das Geschlechtliche. Kaum ein religiöser Gesetzesbereich ist so reglementiert und durch Strafandrohung eingeengt wie die Sexualität, vor allem die der Frauen.

Je kälter desto älter

BERLIN. (hpd) "Die ältesten Lebewesen der Erde" zu fotografieren, das war das über zehnjährige Kunst- und Wissenschaftsprojekt der Rachel Sussman. Es führte sie auf alle Kontinente, ja sogar nach Grönland und auf die Inseln vor der Küste der Antarktis. Daraus ist jetzt ein Buch entstanden, das geradezu ehrfürchtig stimmen kann. Eine Hymne auf das Leben, das je älter desto unauffälliger daherkommt und unglaublich zäh ist.

Mithilfe der Attrappe eines Hirnscanners bereitet sich eine junge Probandin auf ein Experiment vor.

Sprache macht den Menschen

LEIPZIG. (mpg) Die Fähigkeit, Sprache erzeugen und verstehen zu können, macht den Menschen zu etwas Einzigartigem. Doch nicht nur Menschen, auch Affen und Hunde können Wörter lernen. Wo liegt er also, der entscheidende Unterschied zu unserer menschlichen Sprache? Und wie entwickelt sich eigentlich dieses Medium, in dem wir sprechen und schreiben, denken und dichten?

Berliner Großstadt-Fuchs

Seele fühlt man nicht allein – Tiere unter uns

BERLIN. (hpd) Dem Mitfühlen mit allen Lebewesen und entschiedenem Eintreten gegen fabrikmäßiges Erzeugen von Lebewesen wird in dem im Dezember erschienenen Buch der Wiener Philosophin Susanne Magdalena Karr, "Verbundenheit", neues theoretisches Rüstzeug gegeben. Leibniz' Barockphilosophie und die Betrachtung schamanistischer Praktiken werden darin zu einem großen enthusiastischen Panorama verwoben. Die Autorin beantwortet Fragen zu ihrem Werk.

Neues Modell eines Neandertalers (Mann und Frau) im Neandertal-Museum

Früher Genfluss vom modernen Menschen zum Neandertaler

LEIPZIG. (mpg) Ein internationales Forscherteam hat mithilfe verschiedener DNA-Analysemethoden entdeckt, dass Neandertaler und moderne Menschen sich vor etwa 100.000 Jahren und damit mehrere Zehntausend Jahre früher als bisher bekannt vermischt haben. Das Ergebnis deutet darauf hin, dass einige moderne Menschen bereits früh aus Afrika auswanderten und sich mit Neandertalern vermischten. Diese modernen Menschen starben aber später aus, gehören also nicht zu den Vorfahren heute lebender Nicht-Afrikaner, die erst vor etwa 65.000 Jahren Afrika verließen.

Aus zwei mach eins: Künstlerische Darstellung der Kollision zweier Schwarzer Löcher. Bei diesem Todestanz werden Gravitationswellen freigesetzt.

Zitternde Raumzeit: Kollidierende Schwarze Löcher bestätigen Einsteins Idee

BERLIN. (hpd) Vor 100 Jahren hatte Albert Einstein die Existenz von Gravitationswellen vorausgesagt, die er aus seinen Feldgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie ableitete, die er ein Jahr zuvor formuliert hatte. Nun ist es dem amerikanischen LIGO-Detektor gelungen, diese Kräuselungen der Raumzeit erstmals direkt zu messen. Sie stammen von der Kollision zweier Schwarzer Löcher mit der Masse von 29 beziehungsweise 36 Sonnenmassen – aus einer Entfernung von rund 1,3 Milliarden Lichtjahren. Die Entdeckung eröffnet einen neuen Zugang zum Universum und ist ein Triumph für die Theoretische Physik und die Experimentalphysik gleichermaßen.

Das Denken kam mit der List in die Welt

BERLIN. (hpd) Rabenvögel kommen den Verstandesleistungen der Primaten sehr nahe. Schon lange ist bekannt, dass Raben Futter vor Konkurrenten verstecken, also täuschen können. Zwei Biologen und ein Philosoph ersannen nun eine Versuchsanordnung, die beweisen soll, dass diese Tiere mit einem komplizierten Sozialleben sich eine Vorstellung davon machen können, was die Absichten ihrer Artgenossen sind, auch wenn sie diese nicht sehen, also ihr Verhalten nicht im Blick haben.

Man versteht nicht nur mit den Ohren gut

FRANKFURT/M. (mpg) Selbst wenn wir nur einen Teil von dem gehört haben, was gesagt wurde: Kennen wir den entsprechenden Kontext, ergänzen wir die fehlenden Informationen automatisch. Wie wir das machen, konnten nun Forscher des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt und des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig zeigen.