Internationales

Ein Bericht der früheren ZDF-Journalistin Hülya Özkan

Deutschtürken in Erdogans Visier

Die Journalistin Hülya Özkan berichtet in "In Erdogans Visier. Warum er die Deutschtürken radikalisieren will und was das für uns bedeutet" von den Folgen und Rahmenbedingungen einer entsprechenden Einflussnahme. Es handelt sich um ein journalistisches Buch ohne wirklich neue Einzelerkenntnisse, das aber differenziert die Gründe und Rahmensituation für die gemeinten Prozesse thematisiert.

Israelisches Flugzeug

Israel

Mein Sitz gehört mir

In Flugzeugen israelischer Fluggesellschaften dürfen Frauen nicht mehr gebeten werden, ihren Sitz zu verlassen, nur weil ein Mann sich aus religiösen Gründen weigert, neben einer Frau zu sitzen. Dies stellte ein Jerusalemer Gericht in der vergangenen Woche fest.

Die Abschaffung des laizistischen Staates in der Bildung

Türkei ohne Darwin

Was sich bereits Anfang des Jahres angekündigt hat, scheint nun Tatsache zu werden: die türkischen Behörden streichen Darwins Evolutionstheorie aus den Lehrbüchern der 9. Klassen. Dafür muss in allen neuen Schulen künftig ein Gebetsraum oder eine Moschee eingerichtet werden.

Thomas von der Osten-Sacken im Interview

25 Jahre Einsatz für Menschenrechte

Der deutsch-irakische Verein WADI unterstützt seit 25 Jahren Programme zur Selbsthilfe und Stärkung von Menschenrechten im Nahen Osten. Im Zentrum der Arbeit stehen Projekte, die konkrete Hilfe mit den Rechten und Fähigkeiten der Einzelnen verbinden: Alphabetisierungs- und Bildungsprogramme, Kampagnen gegen weibliche Genitalverstümmelung und der Kampf gegen häusliche Gewalt. Vor Kurzem erhielt der Verein den Roland-Berger-Preis für Menschenwürde. Der hpd blickt mit Thomas von der Osten-Sacken, Geschäftsführer von WADI, auf ereignisreiche Jahre zurück. 

Glamourpaar feiert erste humanistische Hochzeit in Nordirland

Ja-Wort ohne Gottes Hilfe

In Nordirland haben sich das Model Laura Lacole und der nordirische Fußballnationalspieler Eunan O'Kane in einer humanistischen Zeremonie das Ja-Wort gegeben. Das Besondere daran: sie mussten die rechtliche Anerkennung ihrer nichtkirchlichen Trauung erst gerichtlich durchsetzen. Ob humanistische Trauungszeremonien auch künftig eine standesamtliche Eheschließung in Nordirland ersetzen können, wird erst im September geklärt.

Antiker Wäschetrockner

Auf Facebook beschimpfen "Christen" eine atheistische Anwältin

Warum das Kreuz nicht beim Denken hilft

Es ist gerichtlich entschieden: In Pensacola (USA) muss ein riesiges Kreuz aus einem städtischen Park entfernt werden. Die Anwältin des Klägers wird dafür jetzt ausgiebig von angeblichen Christen beschimpft.

Kölner Dom, innen

Heimopfer-Rentengesetz in Österreich

Kirchenopfer außerhalb von Heimen gehen leer aus

Am 1. Juli tritt das Heimopferrentengesetz (HOG) in Kraft und verspricht allen Betroffenen ab Erreichen des Regelpensionsalters die Zuerkennung einer Eigenpension von 300 Euro monatlich. Ab Inkrafttreten des HOG wird aber zugleich auch das Verbrechensopfergesetz geändert und es kann kein Ersatz Verdienstentgang aus Schädigung dieser Verbrechen mehr geltend gemacht werden. Die "Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt" rät daher dringend, die Zeit bis zum 30. Juni 2017 nicht verstreichen zu lassen, ohne nach dem Verbrechensopfergesetz einen Verdienstentgang und damit Pensionsansprüche geltend zu machen.

In diesem Zeichen sollst du siegen.

Norwegen hat seine erste humanistische Militärseelsorgerin

"Säkulare haben doch gar keine Seele"

In Norwegen ist jetzt ein traditionsreiches kirchliches Monopol gebrochen worden: In Galauniform wurde vor wenigen Tagen die erste humanistische Militärseelsorgerin ins Amt eingeführt. Dennoch entspricht die weltanschauliche Zusammensetzung des Seelsorgerkorps noch lange nicht der Lebenswirklichkeit der Soldaten.

Flüchtlingsboot auf dem Mittelmeer

Weltflüchtlingstag

65,6 Millionen Menschen auf der Flucht

Noch nie waren so viele Menschen weltweit auf der Flucht. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen (UNHCR) waren Ende 2016 65,6 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Vertreibung - mehr als 300.000 Menschen als im Jahr zuvor und damit der höchste jemals registrierte Stand.