Gesundheit

Kommentar

Vom Gottesdienst zum Corona-Shutdown

Hinweise, dass ein Gottesdienst in Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch im Schlachthof des Fleischkonzerns Tönnies steht, verdichten sich. Das ist umso ärgerlicher, als die Infektionsgefahr durch Gottesdienste nicht nur theoretisch absehbar war, sondern sich in den vergangenen Wochen bereits mehrfach praktisch gezeigt hat.

Frau liegt unter einer Decke auf dem Sofa

Trotz Lockerungen

Man sollte das Coronavirus nicht unterschätzen

Die "erste Welle" scheint vorbei zu sein und die Menschen denken an den Sommerurlaub. Währenddessen grassiert Covid-19 weiter und flammt in verschiedenen Orten wieder auf. Die Krankheit, die ein Spektrum von Symptomfreiheit bis Intensivstation verursachen kann, scheint aber nicht nur die Lunge zu befallen, sondern auch andere Organe und in manchen Fällen sogar das Gehirn – mit gravierenden Folgen.

Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Vegetarier sind schlanker und introvertierter als Fleischesser

Je weniger tierische Produkte man zu sich nimmt, desto geringer ist der Body-Mass-Index und desto weniger neigt man zu Extrovertiertheit. Zu dieser Erkenntnis kommt eine großangelegte Studie von Wissenschaftlerinnen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften. Ein Zusammenhang mit depressiven Verstimmungen, wie ihn andere Untersuchungen gefunden hatten, konnte sie dagegen nicht bestätigen.

Die Corona-Warn-App im App Store

Die wichtigsten Fragen zur Corona-App

Es ist soweit, das Robert Koch-Institut ist mit seiner "Corona-Warn-App" an den Start gegangen. Vorausgegangen waren mehrere Entwicklungsstufen auf internationaler und nationaler Ebene. Mehr oder weniger sinnvolle politische Kapriolen, Forderungen und Meinungsäußerungen haben den Prozess begleitet. Wir fragen nun – was ist dabei herausgekommen?

Hohe Dunkelziffer bei weiblicher Genitalverstümmelung

In Deutschland sind schätzungsweise 20.182 Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung bedroht und 74.899 Frauen davon direkt betroffen. TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V. veröffentlichte gestern die jährliche Dunkelzifferstatistik zu FGM (female genital mutilation) in Deutschland.

Österreichische Gesellschaft für ein humanes Lebensende (ÖGHL) fordert Liberalisierung der Sterbehilfe

Prominente Österreicher*innen für Sterben in Würde

Auch in der Coronakrise ist die Diskussion zum Sterben in Würde nicht beendet. Ein richtungsweisendes höchstgerichtliches Urteil in Deutschland hat im Februar Sterbehilfe legalisiert. Die ÖGHL (Österreichische Gesellschaft für ein humanes Lebensende) erhofft sich davon eine Vorbildwirkung für Österreich.

Der Drang nach gesetzlicher Begrenzung der Freiheit

Das Bundesverfassungsgericht hat im Bereich der Suizidhilfe mit einem bahnbrechenden Urteil den Zustand der Freiheit, wie er vor 2015 bestanden hat, wiederhergestellt. Doch bereits suchen einige Deutsche nach einer erneuten, einschränkenden gesetzlichen Regelung. Sie können offensichtlich echte Freiheit nicht zulassen; es drängt sie nach deren gesetzlicher Beschränkung. Wann überwinden sie ihre Autoritätsaffinität?