Gesundheit

Abstimmung im Bundestag

DGHS kritisiert Sterbehilfe-Antwort der Bundesregierung zur Kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion

"Ungeheuerliche Verweigerungshaltung"

"Es ist ungeheuerlich, dass sich die Bundesregierung nach wie vor der Not derjenigen Schwerstkranken verweigert, die auf einem ordnungsgemäßen Rechtsweg ihr Selbstbestimmungsrecht bis zum Lebensende wahrnehmen wollen", empört sich Professor Robert Roßbruch, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS).

Bundestagsdebatte

"Blut ist nicht schwul oder hetero"

Am Mittwochabend diskutierte der Bundestag über die Abschaffung des De-Facto-Blutspende-Verbots für homo- und bisexuelle Männer sowie transgeschlechtliche Menschen. Derzeit gilt für sie eine Sperrfrist von 12 Monaten nach dem letzten Geschlechtsverkehr. Grüne und FDP haben Anträge zur Abschaffung dieser Regelung gestellt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der das erst kürzlich beschlossene Verbot von Konversionstherapien vorangetrieben hatte, lehnt eine Änderung beim Transfusionsgesetz ab.

Corona: Die psychische Pandemie

Während die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland abnimmt, breitet sich weitgehend unbemerkt eine zweite, eine psychische Pandemie aus. Soziale Distanzierung, eingeschränkte Freizeitangebote, Existenzsorgen durch finanzielle Engpässe und nicht zuletzt die potenziell tödliche Infektion – diese Mischung bildet den Nährboden für ganz unterschiedliche psychische Probleme, allen voran Angststörungen und Depressionen.

Patientenautonomie braucht Aufklärung

Ein Notfallbogen für die künstliche Beatmung

Wie der medizinische Umgang mit Luftnot und verschiedene Verfahren zur künstlichen Beatmung von Fachgesellschaften teils unterschiedlich eingeschätzt werden, fällt Laien sehr schwer nachzuvollziehen. Doch ist eine grundsätzliche Aufklärung darüber nötig, um ihre Vorsorgeinstrumente für eine plötzlich eintretende Corona-bedingte Lungenentzündung zu gestalten.