Kunst und Kultur

The Green Wave – ein Film geht unter die Haut

BERLIN (hpd) Im Beisein des Regisseurs Ali Samadi Ahadi wurde gestern in Berlin der Film „The Green Wave“ gezeigt. Die Ereignisse in Iran vor und vor allem nach der gefälschten Wahl im Sommer 2009 sind Inhalt des Filmes. Er ist genreübergreifend und ergreifend, er ist ebenso beklemmend wie hoffnungsvoll.

Bizarr? In der Tat!

KÖLN. (hpd) Ein publizistisch erfahrener Mitarbeiter der Evangelischen Kirche in Deutschland, der auch einige Jahre für die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) gearbeitet hat, greift auf dem EKD-Internetportal evangelisch.de die Giordano Bruno Stiftung frontal an: „Bizarre Ideen, derbe Polemik: Kirchenkritiker machen mobil“. Ein Offener Brief als Antwort auf den Artikel. 

Die Gräben des Februar

WIEN. (hpd) Am 12. Februar haben sich die Februarkämpfe von Teilen der sozialdemokratischen Arbeiterschaft gegen die faschistische Regierung unter Bundeskanzler Engelbert Dollfuß zum 77. Mal gejährt. Der Aufstand war die erste bewaffnete Aktion gegen eine faschistische Regierung – und ein Verzweiflungsakt, mit dem die de facto schon abgeschaffte Republik hätte gerettet werden sollen. Die Gräben dieser Kämpfe ziehen sich bis heute durchs Land.

Rechte heile Welt im Alltag

(hpd) Die Journalisten Astrid Geisler und Christoph Schultheis präsentieren neun Fallstudien, die Rechtsextremismus im Alltag in unterschiedlicher Ausdrucksform schildern. Hierbei entsteht ein anschauliches Bild von diesem Lager aus der Perspektive der alltagskulturellen Entwicklungen, wobei sich allerdings gesamtgesellschaftliche Verallgemeinerungen verbieten würden.

We Want Sex (Equality)

(hpd) In Großbritannien wird 1968 ein erbitterter Streit ausgetragen. Gegen die Konzernleitung, gegen die Politik, ja sogar gegen die Gewerkschaft kämpfen sie an – 187 Näherinnen aus dem Ford-Werk in Dagenham. Ihr Ziel: Gleiches Geld für gleiche Arbeit! In seiner Komödie „We Want Sex“ inszeniert der Brite Nigel Cole die wahre Geschichte mit erfrischender Leichtfüßigkeit und zeigt dabei vor allem eins: Der Kampf für eine gerechte Sache kann auch Spaß machen.

Berlinale und Lebenskunde

BERLIN. (hpd) Morgen beginnt die Berlinale. Ein Filmfestival mit der Sektion „Generation“: Die Kinder lernen die Welt kennen und können sie betrachten und die Welt ist das Leben und das Leben sind die Filme – das passt zu Lebenskunde! Ein Gespräch mit Dr. Martin Ganguly, Projektleiter des Berlinale–Schule Projektes, Dozent und Lehrer für Humanistische Lebenskunde, Regisseur, Schauspieler und Humanist.

Ist die Diskriminierung von Ossis möglich?

BERLIN. (hpd) Nach dem in den Medien stark beachteten Fall der angeblich wegen ihrer Ossi-Zugehörigkeit für einen Job in Stuttgart abgelehnte Frau S., wird das bereits für Immigranten sehr relevante Problem der ethnischen Diskriminierung nun auch für das Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschen thematisiert.

“Seine Ideen haben gesiegt”

FRANKFURT. (hpd) Fritz Bauer kehrte zurück in den Club Voltaire. Die Regionale Arbeitsgruppe Rhein-Main von “Gegen Vergessen – Für Demokratie” holte Ilona Ziok, Regisseurin des Dokumentarfilms “Fritz Bauer – Tod auf Raten” für vier Filmvorführungen mit anschließendem Filmgespräch ins Rhein-Main-Gebiet.

Wie christlich ist der Karneval?

DÜSSELDORF. (hpd) Tätä, tatää, tätääää, hier kommt die hpd-Meldung mit der Nummer 11111. Närrischer geht’s kaum, schließlich ist die Zahl 11 seit jeher die Lieblingszahl der Narren. Warum, weiß kein Mensch. Jedenfalls nicht genau. Eine Theorie besagt, dass sich die Jecken beim Feiern außerhalb der kirchlichen Normen begaben. Die 11 ist die Zahl der Sünde, denn sie überschreitet die Zahl der 10 Gebote. Womit die Fronten geklärt wären. Der lebensfrohe Karneval steht außerhalb der repressiven und humorfeindlichen Normen des Christentums.