Kunst und Kultur

Kunstpreis „Der Freche Mario“ verliehen

OBERWESEL. (hpd) Am 23. Februar fand am Stiftungssitz der Giordano-Bruno-Stiftung in Oberwesel die Preisverleihung zum Frechen Mario 2012 statt. Der nach 2008 und 2010 zum dritten Mal vergebene Preis prämiert Kunstwerke, die übernatürliche, insbesondere religiöse Vorstellungen sowie dogmatische Systeme auf die Schippe nehmen. Über 50 Gäste wollten sich das nicht entgehen lassen.

Ist Kritik am Islam automatisch rassistisch?

(hpd) Die vergangenen gesellschaftlichen Debatten über Beschneidung oder Meinungsfreiheit im Angesicht sich beleidigt gefühlter Muslime hat auch Kritiker der Kritik auf den Plan gerufen. Diese entstammen zum einem dem religiösen Lager, zum anderen aber auch aus dem linken Lager. Die anti-religiöse Haltung wurde in mehreren Fällen zu Antisemitismus oder zu anti-muslimischem Rassismus umdeklariert.

Berufskatholiken versus Basis

TRIER. (hpd) Vom 18.  bis 21. Februar 2013 trafen sich rund 70 deutsche Bischöfe zur Frühjahrskonferenz. Sie sitzen hinter Glas und Stein in dem ERA Conference Center (ECC)  bei Kaffee, Tee und weiteren erwärmenden Freundlichkeiten. Andere Christen und Betroffenen-Initiativen hatten zeitgleich eine Dauerdemonstration organisiert.

DARWIN und die Liebe…

KÖLN. (hpd/fhs)) Der säkular humanistische Literaturpreis für junge Lesben und Schwule, JULIT:))), wurde zum vierten Mal verliehen. Das Thema dieses Jahr war: Wie passen Lesben und Schwule in die Evolution? Wow, mit diesem Motto taten sich die diesjährigen JULIT:)))-Teilnehmer und –teilnehmerinnen schwer.

Konservativ-klerikale Kumpanei

WIEN. (hpd/irp) Die „Initiative Religion ist Privatsache“, die am Dienstag die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte hinsichtlich des Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche  Paare begrüßt hatte, sieht in der gestrigen Ankündigung der Bundesjustizministerin, nur eine Stiefkindadoption zuzulassen, eine Form des Amtsmissbrauch.

Allan Karlsson klettert aus dem Fenster

(hpd) Was war das denn? Was las ich denn da? Einen Krimi? Einen Schelmenroman? Oder gar ein belletristisches Geschichtsbuch? Von allem etwas, doch nichts von all dem. Mir fällt wirklich keine Entsprechnung zu diesem erstaunlich amüsanten Buch ein. Einzig der Film "Forrest Gump" kam mir in den Kopf. Denn auch dort trifft der Hauptheld auf historische Persönlichkeiten und auf Orte, an denen Geschichte geschrieben wurde.

Religion: Zweifeln verboten

MARBURG. (hpd/hu) Öffentlich über Gott zu reden, ist in den meisten Ländern durchaus üblich. Die Existenz Gottes aber grundsätzlich zu bestreiten, ist nach Beobachtungen von Peter Henkel dagegen mit einem gesellschaftlichen Tabu belegt.