Christentum

Statue von Konstantin vor dem Münster in York, Großbritannien

Nicht Jesus machte das Christentum zur Weltreligion

Die Geschichte des Christentums ist voller Geheimnisse. Dazu gehört auch der Ursprung der Weltreligion. Nimmt man das Alte Testament zum Nennwert, scheint die Sache klar: Die Genesis suggeriert, dass Gott nicht nur den Menschen erschaffen hat, sondern auch die Erde. Und wohl das ganze Universum.

Zum Schutz vor Corona:

Slowakische Bischöfe fliegen Reliquie übers Land

Aus einem Flugzeug heraus wurde die Slowakei als Maßnahme gegen das grassierende Virus durch einen katholischen Geistlichen gesegnet, mit Hilfe eines Artefakts, dem religiöse Wunderkräfte zugeschrieben werden. Das ist aber nicht der einzige Kult, der durch die Corona-Pandemie wiederbelebt wird: Eine gleichnamige Heilige hat ebenfalls ein Revival – zumal sie ausgerechnet die Schutzheilige gegen Seuchen ist.

Petersplatz, gesehen von der Kuppel des Petersdomes

Die Geburt der katholischen Staatskirche

Es gibt Wahrheiten, die möchte man lieber nicht wahrhaben. Sie werden verdrängt, vergraben, übertüncht, verleugnet. Eine dieser Wahrheiten ist, dass die antike Kultur am 28. Februar 380 mit der Ernennung des Katholizismus zur Staatskirche durch den römischen Kaiser Theodosius endet.

Ganesha

Nur monotheistischen Religionen wollen "letzte Wahrheiten" verkünden

Hindus und Buddhisten missionieren nicht

Viele religiöse Konflikte haben mit dem Drang von Glaubensgemeinschaften zu tun, ihren Einflussbereich und ihr Territorium auszubauen. Der religiöse Terminus dafür lautet: Missionieren.

Heute erhalten auch Gläubige eine kirchliche Beerdigung, die sich das Leben genommen haben.

Abtreibungen, Medizin und Suizidhilfe

Pfuschen wir Gott ins Handwerk?

Das Leben ist heilig, verkünden die Religionen. Der Hauptgrund aus Sicht der Geistlichen: Alles Leben stammt von Gott. Doch der moderne Mensch glaubt an Biologie und Medizin und nicht an religiöse Dogmen.

"Maria Lactans"

Kommentar

Stillende Mutter aus Kirche geworfen?

Ein Mitarbeiter einer evangelischen Kirche in Wiesbaden soll einer stillenden Mutter nahegelegt haben, dies an einem anderen Ort zu tun. Die Kirche rudert derweil zurück und spricht von einem Missverständnis. Selbst dann sagt dieser Vorfall jedoch einiges über die dahinterstehende Geisteshaltung aus.

Rezension

Zeitbomben in "heiligen" Büchern

Drei renommierte (emeritierte) Universitätslehrer für Religionsphilosophie, alttestamentliche Bibelwissenschaft und Islamwissenschaft stellen sich angesichts fundamentalistischer Religionsaussagen und nahezu täglicher Anschläge islamischer Dschihadisten der Aufgabe, religiöse Zeitbomben in "heiligen" Büchern aufzuzeigen und einen vernünftigen Umgang damit zu finden.