Klimawandel

Herr Möller hat keine Angst mehr

Religionskritiker Philipp Möller erklärte jüngst die Fridays-for-Future-Bewegung zur Säkularreligion und schockierte damit viele seiner bisherigen Fans. Wie kommt es dazu, dass Möller plötzlich eine These vertritt, die sich vor allem in Klimaleugner-Kreisen großer Beliebtheit erfreut? Auskunft darüber gibt sein aktuelles Buch.

Druckfrisch:

Skeptiker 3/2019 erschienen

Eine Fläche fast so groß wie das Bundesland Niedersachsen, vollgestellt mit Windrädern, wäre nötig, um den Energiebedarf Deutschlands zur Hälfte durch Windenergie zu decken. Nicht wesentlich besser schneidet die Solarenergie ab. Beide Technologien gelten als Hoffnungsträger für die Energiewende, den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe. Doch sie benötigen enorm große Flächen.

Sonderbericht des Weltklimarates

Klimawissenschaftler schlagen Alarm

Der Weltklimarat IPCC zeichnet in seinem gestern veröffentlichten Sonderbericht über den Einfluss des Klimawandels auf Meeres- und Eisregionen ein düsteres Bild der Zukunft. Zeitgleich beschäftigten sich in Deutschland Wissenschaftler auf dem K3-Kongress mit der Frage, wie Politik und Gesellschaft dazu bewegt werden können, sich effektiver für den Klimaschutz einzusetzen.

K3 Kongress in Karlsruhe

Reden über den Klimawandel

Der menschengemachte Klimawandel ist eine Tatsache. Doch wie vermittelt man diese Tatsache? Und wie kommt man vom Wissen zum Handeln? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der K3 Kongress zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft, der in der kommenden Woche in Karlsruhe stattfindet.

Humanisten unterstützen Klimastreikbewegung

"Humanists for Future" gegründet

Humanistinnen und Humanisten haben im westfälischen Münster die Bewegung "Humanists for Future" gegründet. Angesichts der von der Wissenschaft aufgezeigten Dringlichkeit der Klimafrage sei es schlicht eine Frage der Vernunft, die aktuellen Klimastreiks zu unterstützen, so die Gruppierung.

Trockenrasen

Klimawandel bedroht genetische Vielfalt der europäischen Pflanzenwelt

Der Klimawandel gefährdet das Überleben vieler Pflanzenarten in Europa. Ein Team aus Wissenschaftlern hat herausgefunden, dass nur wenige Individuen der Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) die notwendigen Genvarianten besitzen, um dem im Jahr 2050 in Europa herrschenden Klima trotzen zu können. Dieser Befund lässt sich sehr wahrscheinlich auch auf andere Pflanzenarten übertragen.

"Wo früher Eis war, sind heute Steine und Wasser."

Schutz der Arktis

Die Bundesregierung will sich für mehr internationale Zusammenarbeit zum Schutz der Arktis einsetzen. In einem ersten Statement erklärte Außenminister Heiko Maas dazu: "In der Arktis ist der Klimawandel kein Zukunftsszenario mehr, sondern längst Realität. Wo früher Eis war, sind heute Steine und Wasser."