Bildung

Weiter für gemeinsamen Ethikunterricht in Berlin

BERLIN. (hpd) Beim Streit um den Ethik- und Religionsunterricht in Berlin scheint das Volksbegehren „Pro Reli“ die für den Volksentscheid notwendige Anzahl von Unterschriften erreicht zu haben. Ein Abstimmungstermin für den Volksentscheid am Tag der Europawahl am 7. Juni wird wahrscheinlich.

Goldene Tigerente für „Gibt es mich überhaupt?"

STUTTGART / TRIER. (hpd) „Die Hauptdarstellerin flirtet gekonnt mit der Kamera. Ihr ausdrucksstarkes Spiel entführt die Zuschauer überzeugend in eine fantasievolle Fragenwelt", urteilte die sechsköpfige Jury: Die neunjährige Lilias Baumhögger gewann jetzt die Goldene Tigerente in der Kategorie Schauspiel für den religionskritischen Kurzfilm „Gibt es mich überhaupt?"

Offener Brief an Bischof Huber

BERLIN. Die Initiative „Pro Ethik“ erhielt von Robert Dietrich einen Offenen Brief, den dieser an Bischof Dr. Huber geschrieben hat. Er bezieht sich darin auf das Massen-Info-Schreiben des Bischofs vom Dezember 2008 und nimmt Stellung zu diesem Pro-Reli-Text „6 Gründe für Wahlfreiheit“.

„Ethik und Religion - ergänzend/alternativ?"

BERLIN. (hpd) Die Initiative „Pro Reli" hat noch acht Tage Zeit, die bislang fehlenden Unterstützungsstimmen für ein Volksbegehren zu sammeln. Auch die Informationsveranstaltungen finden weiterhin statt. Bericht über die Veranstaltung eines SPD-Kreises in Berlin.

MIZ 4/08 erschienen

ASCHAFFENBURG (hpd) Gleich zu Beginn des Darwin-Jahres ist Heft 4/08 der MIZ erschienen; namhafte Autoren stellen den Begründer der Evolutionstheorie vor, wenden deren Instrumentarium auf gesellschaftlich relevante Frage an und erörtern deren theoretische Reichweite.

Der HVD ist nicht religionsfeindlich

BERLIN. (HVD/hpd) Nachdem der Autor des hpd-Beitrages „Die religiöse Dressur des Kindes“ sich heute förmlich gegen die öffentliche Fehlinterpretation und politische Instrumentalisierung seines Textes verwahrt hat (solche Interpretationen durch „Pro Reli“ standen am Ende des vergangenen Jahres in mehreren regionalen und bundesweiten Zeitungen zu lesen), wehrt sich nun der Humanistische Verband Berlin erneut gegen den von Dr. Christoph Lehmann, Vorsitzender des Vereins „Pro Reli“, erhobenen Vorwurf der Religionsfeindlichkeit.

Gespensterjagd auf Humanismus

BERLIN. (hpd) Wer gestern (28.12.2008) die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ aufschlug, dem fiel auf Seite 4 ein Wahlplakat der CDU aus den frühen 1950ern ins Auge, dessen Historie eine eigene Geschichte hat, und man dachte prompt, nicht nur der Kalte Krieg kehrt zurück, sondern von Moskau aus werden nun schon wieder Marionetten – „Pankower Freidenker“ – gesteuert, die mittels des (angeblich atheistischen) Humanistischen Verbandes (HVD) und seinem Schulfach „Lebenskunde“ den Kommunismus und die DDR wach halten.

„Pro Reli“ – üble Nachrede gegen den HVD

BERLIN. (HVD/hpd) Der Vorsitzende des Vereins Pro Reli, Dr. Christoph Lehmann, hat gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Ausgabe v. 28.12.2008) behauptet, dass sich der Humanistische Verband (HVD) durch „religionsfeindliche und -diffamierende Äußerungen“ auszeichne. Als Beleg dafür wird ein Text mit dem Titel „Die religiöse Dressur des Kindes“ angeführt, der sich auf der Internetseite des Humanistischen Pressedienstes hpd befinde. Weiterhin wird durch Christoph Lehmann wahrheitswidrig behauptet, im Fach Lebenskunde werde „eine Interpretation von Religion gegeben, die von Religionsfeindlichkeit geprägt sei.“

Religiöse Ethik - ein Wintermärchen?

BERLIN/BAD RADKERSBURG. (hpd) In den Unterschriftssammlungen zum aktuellen Volksbegehren in Berlin wird immer wieder ein grundsätzliches Thema genannt: „Ohne Religion gibt es keine Werte". Diese Thematik spielt auch außerhalb Berlins eine Rolle und der Philosoph Gerhard Streminger hat dazu ein paar Gedanken formuliert.