Bildung

Kirchenaustritt wegen „Pro Reli“

BERLIN. (hpd) Der Initiative „Pro Ethik“ sind zwei Protestbriefe von Herrn Uwe Duske zur Kenntnis gegeben worden, gerichtet an Bischof Huber und  den Bundestagsvizepräsidenten Thierse. Sie sind verbunden mit der Ankündigung des Absenders, aus der evangelischen Kirche auszutreten.  Uwe Duske leitete 14 Jahre lang eine Hauptschule und ist mit einer Veröffentlichung einverstanden.

Menschenrechte der Jüngsten

BERLIN. (hpd) Kinderrechte sind die Rechte von Kindern und Jugendlichen. Sie sind in der Kinderrechtskonvention festgeschrieben und wurden am 20. November 1989 von den Vereinten Nationen beschlossen. Eine Pädagogik der Freiheit, die diese Rechte für Kinder bei Kindern umsetzen hilft, ist noch unentwickelt. Für diesen Zweck der Umsetzung und um die aktuelle Debatte zu bereichern, hat jetzt der Berliner Landesverband des HVD neue Materialien für den Lebenskundeunterricht herausgegeben.

Berlin: Mehrheit für Ethikunterricht

BERLIN. (hpd) In einer repräsentativen Umfrage haben sich 58 Prozent der Befragten für einen gemeinsamen Ethikunterricht als Pflichtfach ausgesprochen, mit Religionsunterricht als freiwilligem Zusatzfach. 40 Prozent sprachen sich für einen getrennten Unterricht aus.

Staatliche Kontrolle des Religionsunterrichts?

BERLIN (hpd) Die Berliner Initiative für ein Volksbegehren „Pro Reli“ argumentiert öffentlich mit der These „Nur Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach lässt sich hinreichend staatlich kontrollieren.“ Hierzu liegt nun ein Rechtsgutachten vor, das diese Aussage in ihrem politischen und juristischen Kern widerlegt.

Kinderversammlung im Rathaus Helle Mitte

BERLIN. (hpd) Kinderversammlungen stehen seit 1998 in der Tradition des Kinder- und Jugendbüros Marzahn-Hellersdorf, ein Projekt des Humanistischen Verbandes Deutschland, Landesverband Berlin. Als Kiezdetektive erkunden Grundschüler ihren Wohnbezirk im Interesse der Kinderfreundlichkeit. Positives wie Negatives wird Öffentlichkeit und Politik präsentiert.

Weltuntergänge und der EM-Titel

ROSSDORF. (gwup/hpd) Der Astrologe Wolfgang Scheer war sich sicher: "Nur ein Eingriff von außen wie ein Anschlag o.ä. [kann] den Erfolg des DFB verhindern" - den EM-Titel gewannen Löws Kicker trotzdem nicht, und einen Anschlag gab es glücklicherweise auch nicht. Wie die jährliche Auswertung der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften zeigt, lagen Wahrsager, Hellseher und Astrologen auch 2008 mit ihren öffentlich geäußerten Prognosen daneben.

Weihnachtsappell: Integration statt Spaltung

BERLIN (hpd/HVD) Der Humanistische Verband Berlin hat sich heute mit Entschiedenheit gegen die polarisierende Unterschriftenaktion von „Pro Reli“ und gegen den drohenden „Abwahlzwang“ ausgesprochen. Auf Plakaten und inzwischen auch in Werbespots in hiesigen Radiosendern wird den Passanten und Zuhörern suggeriert, es ginge um ihre Freiheit. Gegen diese irreführende Kampagne richtet sich der „Weihnachtsappell des HVD Berlin“.

Verbot von „Lebenskunde“ im offenen Ganztag

DORTMUND. (HVD/hpd) Hiesige Schulleitungen untersagen „Lebenskunde“ in der offenen Ganztagsbetreuung. Das wird nun die Landesregierung NRW beschäftigten. Denn eine von Eltern und Schülern gewünschte Bildung, angeboten von jungen Humanisten/innen wurde faktisch verboten.

Elterninitiative „pro PER" gegründet

PLÖN. (hpd) Engagierte Eltern wollen den Zustand in Schleswig-Holstein, dass vom Religionsunterricht abgemeldete Kinder einfach in Parallelklassen gesteckt werden, nicht mehr länger hinnehmen. Sie haben eine Elterninitiative gegründet, um einen gleichwertigen Ersatzunterricht in Philosophie zu bekommen.

Gegen kirchliche Disziplinierungsversuche

BERLIN. (hpd) In den Debatten für oder gegen Ethik haben die lauten Töne merklich zugenommen. Auch die Zahl der Christen steigt, die das Volksbegehren „Pro Reli“ öffentlich nicht unterstützen. Zugleich gibt es von dieser Seite Vorschläge, die eine Erweiterung des Anteils der Religionskunde im Rahmen des Ethikunterrichtes wünschen. Bischof Huber versucht derzeit, kirchliche Mitarbeiter zu disziplinieren, die sich öffentlich gegen „Pro Reli“ aussprechen,