Ein nicht ganz ernst zu nehmendes Sprachspiel zum Wort des Jahres 2016
Von postfaktisch über postreligiös zu postkulturell?
Wie schon der österreichische Sprachphilosoph Ludwig Wittgenstein (1889-1951) feststellte, enthält der Mythos komprimiert gespeicherte Lebensweisheiten mit realen und emotionalen Hintergründen. Das heißt: Mythen bedienen sich einer symbolischen Sprache, die sowohl gefühlsmäßig wie auch faktisch gedeutet werden kann.