Kunst und Kultur

München liest - aus verbrannten Büchern

MÜNCHEN. (hpd) Am Montag, 10. Mai 2010 können wieder mehr als 100 Personen von 11.00 bis 19.00 Uhr auf dem Königsplatz am Ort der Bücherverbrennung 1933 der Nazis unter dem Motto „München liest – aus verbrannten Büchern“ Texte von Schriftsteller/innen vorlesen, deren Bücher 1933 ff in über 60 deutschen Städten verbrannt wurden.

1. Mai - Keine Chance für Nazis in Berlin

BERLIN. (hpd) Dem Aufruf des breiten Bündnisses „1. Mai – Nazifrei“, getragen von Gewerkschaften, Parteien, Organisationen, Initiativen, Antifa-Gruppen und Einzelpersonen folgten mehr als 10.000 Berlinerinnen und Berliner sowie extra Angereiste aus dem Umland.

„Die unbekannte Mitte der Welt“

(hpd) Ich bin begeistert von einem Buch: „Die unbekannte Mitte der Welt“ mit dem Untertitel „Globalgeschichte aus islamischer Sicht“ von Tamim Ansary. Es ist ein Buch, dessen Reiz und Wahrhaftigkeit darin liegt, dass es die Entwicklungen mit den Augen gebildeter Schichten der islamischen Welt betrachtet und uns Abendländern nahe bringt.

Pilger Mu (78)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

„Eine Bedienungsanleitung für Skeptiker“

(hpd) In diesen Tagen erschien im Alibri Verlag das Buch von Jürgen Beetz „Denken – Nach-Denken – Handeln. Triviale Einsichten, die niemand befolgt“. Der Ingenieur und Systemanalytiker beschreibt darin in zehn Kapiteln, die auf Erkenntnisse aus Hirnforschung, Naturwissenschaften, Psychologie und Philosophie zurückgreifen, warum wir manchmal anders denken als handeln. hpd interviewte den Autor.

Eine „Vorgeschichte der Aufklärung“

(hpd) Mit "Besen, Besen, seid’s gewesen" legt Max Kruse, der im kommenden Jahr seinen 90. Geburtstag feiern wird, eine klug komponierte "Vorgeschichte der Aufklärung" vor, die die wechselvolle Historie der Emanzipation des Geistes von Pythagoras bis Voltaire schildert.

Alice Miller: Anwältin der Opfer

BERLIN. (hpd) Die Schweizer Psychoanalytikerin und Erziehungswissenschaftlerin Alice Miller starb am 14. April im Alter von 87 Jahren, wie der Suhrkamp Verlag am Freitag mitteilte. In ihren Werken forderte sie immer wieder den Schutz vor Kindesmisshandlung und plädierte für eine liebevolle und gewaltfreie Erziehung.