Christenverfolgung

Johannes Volkmann, MdB

CDU-Politiker stänkert gegen "Tagesschau"

Das Enkelkind von Helmut Kohl, der CDU-Politiker Johannes Volkmann, hat Beschwerde gegen den NDR eingelegt: In einem Social Media-Video der "Tagesschau" wurde über Fußballer berichtet, die sich offen zu Jesus bekennen, teilweise evangelikal, homophob und frauenfeindlich sind. Die öffentlich-rechtliche Redaktion habe "gezielt christliche Bekenntnisse mit einem negativen Werturteil versehen", findet Volkmann. Ein Kommentar über religiöse Gefühle, rechtsradikale Narrative und einen beleidigten CDU-Politiker.

Österreichisches Parlament

Rote Parlamente und Christenverfolgungswahn

Am 17. November twitterte der zweimal gescheiterte Ex-Bundeskanzler von Österreich: "Rund 80 Prozent der Menschen, die weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden, sind Christen". Sein Tweet bescherte ihm hunderte von hämischen Kommentaren wie Zitate aus sichergestellten Chats, in denen er seinen Parteikollegen gebeten haben soll, beim Druck auf die Kirche "Vollgas zu geben". Aber was ist inhaltlich dahinter?

Das letzte Gebet der Christen im Circus Maximus, Ölbild von Jean-Léon Gérôme

Immer eine Schlagzeile wert: Christenverfolgung

Wieder einmal geistert die Mär von der Christenverfolgung in Deutschland durch die Medien. Ende letzter Woche informierte dpa, dass das Bundeskriminalamt im vergangenen Jahr 100 Angriffe auf Christen erfasst hat. Darunter seien ein mutmaßlicher Mord, neun Körperverletzungen und eine Brandstiftung. Der Großteil der Taten jedoch richtete sich gegen Kirchen und christliche Symbole.

Wo Herr Hirte irrt

Der Bundestagsabgeordnete Heribert Hirte (CDU) hat in einem Interview mit katholisch.de mitgeteilt, dass er nicht das Erstarken des Islam, sondern die Ausbreitung des Atheismus als die größte Gefahr für das Abendland sieht. Hirte leitet den "Stephanuskreis", ein überkonfessionelles Gesprächsforum des Deutschen Bundestags.

Der Basler Bischof Felix Gmür

Saudi-Arabien und christliche Flüchtlinge

BERLIN. (hpd) Der Basler Bischof Felix Gmür hat die Schweizer Regierung kritisiert, da diese weiterhin mit Regierungen wie der Saudi-Arabiens Geschäfte macht. Das an sich wäre lobenswert, wenn der Bischof es nicht so scheuklappig begründen würde.

überfülltes Flüchtlingsboot

Bekenntnis darf beim Recht auf Asyl keine Rolle spielen

KONSTANZ. (hpd) Der ehemalige bayerische Innenminister, Beckstein regte auf einer Fachtagung der CSU nahe stehenden "Hanns-Seidel-Stiftung" an, vorrangig Flüchtlingen mit christlichem Bekenntnis in Deutschland Schutz zu geben. Diese Forderungen, wonach bei der Aufnahme von Flüchtlingen nach Religionszugehörigkeit selektiert werden soll, ist menschenverachtend.