Kommentar

Machtsymbol und Strohhalm der Linken

WIEN. (fdb/hpd) Das Ergebnis der von der rechtspopulistischen SVP initiierten Anti-Minarett-Initiative war nicht überraschend. Die Abstimmung sollte dahin gewertet werden, dem politischen Islam und seinem Versuch, größeren Einfluss zu erlangen, eine klare Absage erteilt zu haben. Aber: Warum blieben die Laizisten ungehört?

Aus dem christologischen Tollhaus befreit

GÖTTINGEN. (hpd) Der Reformationstag gedenkt auch dem Wirken des Reformators Martin Luther und seiner Verdienste. Einmal historisch betrachtet - was die Heilserwartung an Christus bedeutet -, fragt man sich allerdings, was damit gemeint sein könnte.

Der Bischof lässt das Lügen nicht

REGENSBURG. (hpd) Der Bischof von Regensburg, Gerhard Ludwig Müller, hat sich in Fragen der Kirchensteuer und was damit finanziert wird, derart sachlich grob falsch geäußert, dass es nur als Lüge zu bezeichnen ist. Nachdem die theologischen, religiösen Drohungen anscheinend unglaubwürdig geworden sind, kommen nun die weltlichen Bedrohungen.

Pastoren bald unter sich?

ERFURT. (hpd) Wer den Wechsel will, der muß für die SPD stimmen! So stand es auf den Wahlplakaten dieser Partei. Nach einem weiteren eigenen Wahldebakel für Bundes- und Landes-SPD entschied sich deren Thüringer Landesvorstand jedoch nun zum politischen Flirt mit der ebenfalls vom Wähler abgestraften Landes-CDU.

Steiners Apologet im Zwielicht

(hpd) Dass Anthroposophen häufig ein gestörtes Verhältnis zu Meinungsfreiheit und unabhängiger Medienberichterstattung haben, ist durch viele Beispiele belegt. Nun will einer ihrer „Vordenker“, Lorenzo Ravagli, Zitate aus unveröffentlichtem Material verbieten lassen.

Gar nicht erst ignorieren!

BERLIN. (hpd) Warum fragen manche Menschen danach, ob Gott existiert? Diese einfache Frage stellen sich viele AtheistInnen gar nicht erst. Zu einer aktuellen Debatte einige „Überlegungen zur ‘Gottesfrage’“, zu einer ungeprüften, vermutlich aber unter problematischen Voraussetzungen „ausgedachten“ Frage.

Kulturkampf – zurück in die Provinz?

BERLIN. (hpd) Am 26. April fällt in Berlin eine wichtige Entscheidung: Kann Berlin sein Modell der weitergehenden Trennung von Kirche und Staat behalten und weiterentwickeln – oder setzt sich eine Initiative durch, die Berlin auf den Stand der „hinkenden Trennung“ von Staat und Kirche zurückwirft, wie sie in der bundesrepublikanischen Provinz zu den Zeiten der Konfessionsschulen entwickelt worden war?

Busfahrer, Fußläufige und Überflieger

BERLIN. (hpd) 35 % Konfessionsfreie in der Bevölkerung sind eine große Menge Menschen. Deutschland braucht neben der Religions- auch eine Konfessionsfreienpolitik. Die Interessen von Konfessionsfreien öffentlich auszudrücken ist vorrangige Aufgabe säkularer Organisationen. Anhand aktueller Ereignisse um „Pro Ethik“ und „Pro Reli“ macht der folgende Kommentar zunächst auf launige Art vier Reaktionsweisen unter den Säkularen aus.