Religions- und Kirchenkritik

Der Faschismus und der Islam

BERLIN. (hpd) Hamed Abdel-Samad warf der Wochenzeitung "Der Freitag" vor, zu feige zu sein, die Veranstaltung am Dienstag Abend mit dem Titel "Der islamische Faschismus" anzukündigen. Und auch sonst konnte man ab und an den Eindruck gewinnen, dass Freitag-Herausgeber Jacob Augstein und der Autor nicht sonderlich gut miteinander aus kamen. Doch wurde der Abend durch Abdel-Samad’s Vehemenz, mit der er seine Thesen vertrat, sehr spannend.

Problemfall Religionskritik

ZWICKAU. (hpd) Beim Humanistischen Pressedienst sind zwei überwiegend lobende Rezensionen von Achim Pfahl-Traughber und Siegfried R. Krebs des neuen Werkes von Gerhard Czermak “Problemfall Religion” erschienen. In ihnen werden Inhalt wie Gliederung des Buches angemessen vorgestellt und gewürdigt, der eingesetzte Religionsbegriff hingegen wenig problematisiert. Wegen der Bedeutung des wichtigen Buches und des bekannten Autors für die “säkulare Szene” sind aus Sicht der noch jungen Humanistik einige Hinweise nötig.

Hubertus Mynareks Kritik an Hans Küng

(hpd) Hubertus Mynarek nimmt in seinem Buch “Warum Hans Küng die Kirche nicht retten kann. Eine Analyse seiner Irrtümer” eine Kritik an den Auffassungen des im Titel genannten Theologen vor, welcher in den Medien als inner-katholischer Kritiker der Kirche gilt. Mynarek kann eine Fülle von bedenkliche Auffassungen und Deutungen Küngs benennen, was indessen auch mit unangemessenen persönlichen und polemischen Formulierungen einhergeht.

Problemfall Religion – ein Kompendium

(hpd) Gerhard Czermak, promovierter Jurist -Staatskirchenrechtler- im Ruhestand, hat zu Beginn des Jahres 2014 sein neues Buch vorgelegt. Er nennt es kurz und bündig “Problemfall Religion”. Und nach dessen Lektüre kann der Rezensent feststellen, dass der Autor seinem eigenen Anspruch – formuliert im Untertitel – voll und ganz gerecht worden ist.

Auf dem Weg zu einer humaneren Religiosität

(hpd) Religions- und Kirchenkritik hat es in Deutschland nicht leicht, denn die meisten Verlage, Zeitungen und Sender wollen es sich nicht mit den Kirchen verderben. In dieser etwas anachronistischen Situation hat der von einem Theologen betriebene Tectum-Verlag neben seinem wissenschaftlichen Kernbereich eine Nische für “Religionskritik und Humanismus” eingerichtet, in die schon gut ein Dutzend Bücher aufgenommen wurden.

Ende eines Mythos

OBERWESEL. (hpd) Viele Politiker predigen gebetsmühlenartig, wir lebten in einer Welt, die von der “christlich-abendländischen Kultur” geprägt sei. Deren Existenz stellt der Historiker Rolf Bergmeier ohne Wenn und Aber infrage. Mehr noch, er entlarvt sie in seinem Fazit als dreiste Lüge.

Kompendium der Religions- und Kirchenkritik

(hpd) Der Jurist und Publizist Gerhard Czermak präsentiert mit seinem Buch "Problemfall Religion. Ein Kompendium der Religions- und Kirchenkritik" mit einem breit angelegtem Anspruch und Inhalt eine Gesamtdarstellung zum Thema. Da der Autor informativ und kenntnisreich, sachlich und unpolemisch schreibt liegt mit dem reflexionswürdigen und systematischen Band eine gelungene Einführung und ein nützliches Nachschlagewerk vor.

Kritik der monotheistischen Götter

(hpd) Der Publizist Alfred Binder nimmt in seinem Buch "Jahwe, Jesus und Allah. Eine kurze Kritik der monotheistischen Götter" eine kritische Kommentierung der Vorstellungen von den Göttern und Propheten in den "heiligen Schriften" von Judentum, Christentum und Islam vor.

Islamisten an Uni – Vorauseilender Gehorsam?!

BOCHUM. (hpd) Gewaltmaßnahmen einer muslimischen Studentin an der Universität Bochum werfen eine Reihe von Fragen auf. Ab Mai 2013 fand im Foyer der Bibliothek der Universität Duisburg-Essen (NRW) eine Ausstellung von Postern statt, die von Studenten der Anglistik hergestellt worden waren. Weil die Poster und die Ausstellung nicht in ihr religiös-funda­menta­lis­tisches Welt­bild passten, ging eine muslimische Studentin rabiat dagegen vor.