Religionsunterricht

Religionskundlicher Unterricht sollte Pflichtfach werden

MARBURG. (hpd) Der Jahrhunderte alte Kampf von Sunniten gegen Schiiten; die Bestrebungen, über heutige Menschen mittels eines mittelalterlichen Gesetzbuches, genannt Scharia, zu herrschen; die terroristische Bewegung namens "Islamischer Staat” und die Vielfalt weiterer islamischer Terror-Organisationen; und nicht zuletzt die zunehmende Empfänglichkeit für islamische terroristische Botschaften selbst bei Muslimen, die in westlichen Staaten aufgewachsen sind – all dies ist nicht denkbar ohne den Koran.

Kinderzeichnungen

Mehr Teilnehmer am Lebenskundeunterricht

BERLIN.(fowid) Im Schuljahr 2014/15 haben sich insgesamt wieder mehr Berliner Schüler und Schülerinnen zum Humanistischen Lebenskundeunterricht angemeldet. Die Teilnehmerzahlen an den beiden großen konfessionellen Unterrichtsangebote haben sich nur geringfügig verändert, während sich ein neuer Trend zu entwickeln scheint. Der Anteil des sonstigen Weltanschauungs- und Religionsunterricht ist deutlich gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Dr. Ralph Ghadban

Islamischer Religionsunterricht oder Islamkunde-Unterricht?

BERLIN. (hpd) Der Berliner Philosoph und Islamwissenschaftler Dr. Ralph Ghadban hat für den Bundesweiten Arbeitskreis der Säkularen Grünen ein Papier erarbeitet, dass sich mit dem von einigen Politikern geforderten islamischen Religionsunterrricht auseinandersetzt. Ghadban plädiert darin für die Einführung eines Islamkunde-Unterrichts.

Erfurter Dom und Severikirche am Domplatz, Wahrzeichen von Erfurt

Kein staatlicher Unterricht in Gebetshäusern!

WEIMAR. (hpd) Die Regionalgruppe Mittelthüringen im Förderkreis der Giordano-Bruno-Stiftung (kurz: gbs Mittelthüringen) kritisiert die jüngste Wortmeldung des neuen Erfurter Bischofs Ulrich Neymeyr. Dieser hatte sich in einem Interview gegenüber der Thüringer Allgemeine für die Einführung von islamischem Bekenntnisunterricht an Thüringer Schulen ausgesprochen.

Hauptgebäude der Uni Jena

Nur Unredlichkeit oder nicht vielmehr bewusste Täuschung?

WEIMAR. (hpd) Erst jüngst fuhr der Direktor des Zentrums für Religionspädagogische Bildungsforschung (ZRB) der Theologischen Fakultät an der Friedrich-Schiller-Universität, Prof. Dr. theol. Michael Wermke schwerstes Geschütz auf, als er öffentlich dazu aufforderte, an Berufsschulen den Religionsunterricht verpflichtend einzuführen, denn das Grundgesetz verlange dies und der gegenwärtige Zustand sei deshalb verfassungswidrig. War das nur ein einmaliger Ausrutscher, nur etwas Unredlichkeit?

Hauptgebäude der Uni Jena

Das Missionieren gelang der Kirche schon einmal besser

JENA. (hpd) Bei aller Kritik in der Sache müssen selbst eingefleischte Kritiker des Christentums einräumen, dass die Kirchenfunktionäre ihre Anliegen in der Regel rhetorisch geschickt präsentieren können. Das Forderungspapier der Evangelischen Kirche zum Ausbau des Religionsunterrichts an den Berufsschulen strotzt jedoch nur so vor Ungereimtheiten, so dass es sich lohnt, einen detaillierteren Blick darauf zu werfen.