Volksbegehren / Volksentscheid

Offene Panik bei katholischer Kirche?

WIEN. (hpd) In einer Kolumne im Gratisblatt „Heute“ wirft Kardinal Christoph Schönborn den Initiatoren des Volksbegehrens vor, Neid zu schüren und „Unseriöses zu verbreiten“. So streitet er beispielsweise ab, dass die Kirche „steinreich“ sei und verweist einzig auf Kirchen und Klöster als „steinernen Besitz“. Dass Schönborn persönlich über feudale Besitztümer verfügt verschweigt er jedoch.

Heute startet die Eintragungswoche

WIEN. (hpd) In der Woche vom 15. - 22. April 2013 können die dazu berechtigten Österreicher am Gemeindeamt bzw. Magistratischen Bezirksamt das Volksbegehren gegen Kirchen-Privilegien unterschreiben. Anlässlich des Beginns der Eintragungswoche haben die Initiatoren des Volksbegehrens inhaltliche und formale Sachinformationen dazu veröffentlicht.

Mein Name ist Hase

WIEN. (hpd) Im Zuge der Diskussion um das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien wurde zwar schon einiges von mehreren Seiten gesagt, bisher jedoch oft von den Falschen. Vor allem die politischen Parteien schweigen. Ein Kommentar.

Die Debatte eskaliert

WIEN. (hpd) Die Debatte um Kirchenprivilegien in Österreich beginnt zu eskalieren. Aus der katholisch-theologischen Fakultät in Graz werden Unterstützer des Volksbegehrens mit Nazis verglichen. Gegner des Volksbegehrens schrecken offenbar auch vor Gewalt nicht mehr zurück. Unbekannte haben den Kardinalschlitten von Jacques Tilly in Wien schwer beschädigt.

Du sollst hingehen!

WIEN. (hpd) Noch ist die Unterzeichnungswoche für das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien elf Tage entfernt, aber die Vorbreitungen, Bürger zur Unterzeichnung zu motivieren, sind bereits am Laufen und es wird noch weitere und viel Unterstützung gebraucht, auch finanzieller Art.

Die wundersame Auferstehung zu Ostern

WIEN. (hpd) Das Verhältnis von Staat und Kirche steht plötzlich auf der Agenda der heimischen Politik und der Medien. Ausgerechnet in der Karwoche hat das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien die österreichischen Parteien gezwungen, die Gretchenfrage zu beantworten: Wie hältst du's mit der Religion? Mit kräftiger, wenn auch ungewollter, Unterstützung durch die katholische Kirche.

Kirche macht Osterfeiern politisch

WIEN. (hpd) Die katholische Kirche in Österreich reagiert erstmals mit einer großen Aktion auf das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien. In den Ostermessen wird eine Million Folder in den Kirchen ausliegen, mit denen man die Forderungen des Volksbegehrens zu entkräften hofft.

Fröhlicher "Wahlkampfauftakt"

WIEN. (hpd) Es war bunt, dynamisch und kämpferisch: Rund 250 geladene Gäste waren dabei, als gestern der offizielle Wahlkampfauftakt für die Unterzeichnung des Volksbegehrens stattgefunden hat. Künstler und Kabarettisten präsentierten antikirchliche Manifeste in Form von Musikperformances, Poetry Slams und Kabaretteinlagen.

Volksbegehren vom 15. bis 22. April

WIEN. (hpd) Das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien ist endgültig durch. Montagabend hat das Innenministerium den Termin für die sogenannte Eintragungswoche bekanntgegeben: Von 15. bis 22. April wird die Initiative gegen Kirchenprivilegien auf allen Gemeindeämtern Österreichs aufliegen. Gleichzeitig mit dem Volksbegehren „Demokratie jetzt“.

„Es wird knapp“

WIEN. (hpd) Für das österreichische Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien geht es in den nächsten Tagen um alles oder nichts. Kann man bis Jahresende nicht die nötigen 8.032 Unterschriften erreichen, ist die Initiative gescheitert. Die Organisatoren zeigen sich jedoch vorsichtig optimistisch.