Soziales

Die geprügelte Generation

(hpd) Wenn sie sich an ihre Kindheit erinnert, dann gehört dazu das von der Oma hergestellte Lakritzwasser und der bei Familienfesten übliche Nudelsalat mit Tomaten, hartgekochten Eiern und Gewürzgurken mitsamt der kurz vor dem Verzehr hinzugefügten Mayonnaise. Zur Kindheit aber gehört genauso der Kochlöffel dazu, der freilich kein Küchenutensil, sondern ein Schlaginstrument war, und immer dann zum Einsatz kam, wenn das Kind nicht parierte.

Koestler-Preisträger und Neuwahlen

BERLIN. (hpd) Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) verlieh im Rahmen des DGHS-Forums für Ehrenamtliche und der Verbandtagung für Delegierte zum 16. Mal die Arthur-Koestler Preise in den Kategorien Print, Funk und Fernsehen sowie einen Sonderpreis.

Loyal dienen - persönlich diskriminiert

OVERATH. (hpd) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) hat heute eine Studie mit Fallbeispielen zu Diskriminierungen im kirchlichen Arbeitsrecht veröffentlicht. Die Kurzfassung der Studie ist direkt herunterladbar. Das ARD-Magazin Panorama greift die Ergebnisse auf. Der Konfessionslosenverband fordert politische Konsequenzen.

Soziales Umfeld terroristischer Gruppen

(hpd) Die Sozialwissenschaftler Stefan Malthaner und Peter Waldmann präsentieren ihr Konzept zum Thema und lassen es anschließend in Fallstudien zu bestimmten terroristischen Gruppen testen. Herausgekommen ist dabei ein sowohl in Darstellung wie Analyse überaus interessantes Werk, das der Terrorismusforschung innovative Perspektiven bringt.

Schulfrieden – Nichts Neues zu Schulgebeten

BERLIN. (hpd) Seit gut 11 Monaten ist von Schulgebeten in öffentlichen Schulen nichts mehr zu vernehmen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte geurteilt, dass das Grundrecht der Glaubensfreiheit auch die freie Wahl des Ortes umfasse, an den der jeweilige Gläubige ein Gebet verrichten wolle - sofern in einer Schule der Schulfrieden dadurch nicht gestört wird.

Kirchliches Arbeitsrecht im 21. Jahrhundert

BERLIN. (hpd) „Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes.“ So schreibt es das Grundgesetz in Artikel 140 durch Einbeziehung des Artikels 137 Abs. 3 der Weimarer Reichsverfassung vor. Doch was sind „ihre Angelegenheiten“?

Eine Herausforderung für jeden von uns

(hpd) Jeden Tag töten sich in Deutschland Menschen, nicht selten mit rabiaten Methoden. Das liegt auch daran, dass der ärztlich assistierte Suizid hierzulande nicht gut angesehen ist. Ein soeben erschienener Sammelband "Suizidhilfe als Herausforderung" befasst sich mit dem Thema.

Und wieder ist keiner verantwortlich

TRAISKIRCHEN. (hpd) Die Flüchtlingsbetreuungsstelle bei Wien ist wieder einmal voll. 1.500 Asylwerberinnen und Asylwerber sind hier untergebracht. 1.000 mehr als es laut einer Vereinbarung zwischen Stadtregierung und dem zuständigen Innenministerium sein sollten. Und mehr als es laut allen Rahmenbedingungen sein müssten.

„Neukölln ist überall“

(hpd) Heinz Buschkowsky, der sozialdemokratische Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, schildert in seinem Buch in mitunter drastischer Sprache die sozialen Konflikte in einem als „abgehängt“ geltenden Stadtteil einer deutschen Großstadt. Einerseits enthält das Buch einseitige und vereinfachende, andererseits aber auch beachtenswerte und problemorientierte Beiträge zur Integrationsdebatte.

Die rechtliche Problematik des Gesetzentwurfs

BERLIN. (hpd) Der Arbeitskreis Kinderrechte hatte am Dienstag zu einer Informationsveranstaltung in das Literaturhaus Berlin eingeladen. Der Jurist Prof. Rolf Dietrich Herzberg und der Kinderrechtler Rolf Stöckel erläuterten ihre Positionen. (Beide Referate sind auch als hpd Podcast zu hören.) Von den Befürwortern der Beschneidung war niemand bereit gewesen, seine Sichtweisen vorzutragen.