Red.

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Artikel des Autoren

Christiane Woopen

Interview mit der Vorsitzenden des Ethikrates, Christiane Woopen

Ethikrat sieht geplante Regelung zur Sterbehilfe skeptisch

BERLIN. (hpd) Der Deutsche Ethikrat begrüßt die aktuelle Debatte über die Sterbebegleitung, sieht die geplanten gesetzlichen Regelungen aber mit einer gewissen Skepsis. Die Vorsitzende des Ethikrates, die Medizinerin Christiane Woopen, sagte der Wochenzeitung "Das Parlament" (Montagausgabe), egal welche Gesetzesinitiative sich durchsetze, es seien "letztlich alles Handlungseinschränkungen und Verbote".

Haltende Hände, Maik Meid, Flikr CC BY-ND 2.0

Humanistischer Verband Deutschland zur Sterbehilfe

Am Lebensende ist kein Platz für staatliche Regulierungswut

BERLIN. (hpd/hvd) Die Gesetzentwürfe zur Suizidhilfe, die der Bundestag am 2. Juli 2015 behandeln will, schränken das Recht auf Selbstbestimmung ein und gehen am Willen der Mehrheitsbevölkerung vorbei. Der Humanistische Verband wendet sich klar gegen ein Verbot organisierter Suizidhilfe.

GBS-Tätigkeitsbericht 2014 erschienen

Rekorde im Jubiläumsjahr

OBERWESEL. (hpd/GBS) Das Jubiläumsjahr 2014, in dem die Giordano-Bruno-Stiftung ihr 10-jähriges Bestehen feierte, war ein Jahr der Rekorde: Nie zuvor gab es so viele GBS-Veranstaltungen und großangelegte Kampagnen, nie zuvor nahm die Stiftung so viele Spendengelder ein und gab zur Erreichung ihrer Ziele so hohe Summen aus.

Mayday Demonstration, Hamburg 2015

Was kommunale Flüchtlingspolitik leisten kann – und muss

BERLIN. (hpd/bpb) 2014 sind so viele Flüchtlinge nach Deutschland gekommen wie seit Jahren nicht mehr, 2015 werden es noch mehr sein. Landkreise und Kommunen sind oft überfordert, die Flüchtlinge aufzunehmen und zu versorgen, bemühen sich vielerorts aber nach Kräften um Lösungen. Auch viele Einzelne setzen sich ehrenamtlich für die Flüchtlinge ein. Die rechtsextreme Szene aber lässt sich keine Gelegenheit entgehen, gegen die Flüchtlinge zu agitieren – immer häufiger in bedrohlichem Ausmaß. 

Strafanzeige gegen Künstler gestellt

Gemeinde lässt Jodl-Kreuz verhüllen

FRAUENCHIEMSEE. (hpd) Die Protestaktion des Münchner Künstlers Wolfram P. Kastner und des Rechtsanwalts Jürgen Arnold aus München auf dem Friedhof der Fraueninsel in Frauenchiemsee zieht weitere Kreise. Jetzt wurde gegen die beiden Initiatoren Strafanzeige gestellt.

Inschrift am Hus-Museum in der Hussenstraße 64

Gedenkveranstaltung für Jan Hus gefordert

Katholische Kirche sollte einmalige Chance nutzen

KONSTANZ. (hpd) Die "Humanistische Alternative Bodensee" (HABO) appelliert anlässlich der Gedenkveranstaltung zum Todestag des Reformators Jan Hus im Rahmen der Feierlichkeiten zu "600 Jahren Konstanzer Konzil" an die katholische Kirche, diese einmalige Chance zu nutzen, um die von ihr begangenen Fehler einzugestehen und sich für die Gewalt zu entschuldigen, die sie den vermeintlichen "Ketzern" zugefügt hat.

DNA-Analysen eines 40.000 Jahre alten Kieferknochens

Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt

LEIPZIG. (hpd/mpg) Die Neandertaler sind vor etwa 40.000 Jahren ausgestorben, doch in den Genomen heute lebender Menschen aus Europa und Asien befinden sich noch etwa ein bis drei Prozent Neandertaler-DNA. Wissenschaftler haben jetzt DNA aus einem 37.000 bis 42.000 Jahre alten menschlichen Unterkiefer aus der Oase-Höhle in Rumänien untersucht und im Genom dieser Person sechs bis neun Prozent Neandertaler-DNA gefunden - mehr als bei jedem anderen bisher sequenzierten Menschen.