Dr. Ronald Bilik

Der Autor studierte Alte Geschichte und Philosophie und ist promovierter Althistoriker. Er war Chefredakteur der säkular-humanistischen Zeitung "Freidenker" und arbeitet zur Zeit in der Personalbranche.

Artikel des Autoren

Armin Laschet

Ministerpräsident erleidet argumentativen Schiffbruch durch antiken Kompass

Die Bergpredigt als Argument gegen die Sterbehilfe?

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) behauptet, dass die Bergpredigt Jesu als Kompass für politisches Handeln angesehen werden könne und eine Richtschnur für ein friedliches Zusammenleben in der Welt sei. "Der Mensch soll die Erde gestalten, aber er soll nicht selbst Gott spielen", so der Regierungschef. Aus dem christlichen Menschenbild folge, dass das Leben in jeder Phase geschützt werden müsse.

Wien

Ein Forum für einen aufrichtigen Dialog oder vielmehr ein "Zirkus Ludwig"?

Wien bekommt einen Campus der Religionen

Bereits im Jahr 2015 erfolgte die Segnung der für den Campus der Religionen vorgesehenen Fläche in der Seestadt Aspern. Das "gesegnete" Grundstück, welches knapp 10.000 Quadratmeter umfasst, wurde von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt.

Die Abtei Esphigmenou auf dem Berg Athos

Ultraorthodoxe Mönche leisten Widerstand gegen die Ökumene

Die Gotteskrieger vom Berg Athos

Am 8. Juli hat der griechische Verfassungsgerichtshof die Räumung der Abtei Esphigmenou nebst diverser Dependancen entschieden. Die autonome Mönchsrepublik, zu welcher Frauen zum Zwecke der Marienverehrung der Zutritt verboten ist, steht unter griechischer Souveränität.

Round Table zum Thema "Dokumentationsstelle Politischer Islam"

Österreich hat eine Beobachtungsstelle für den politischen Islam

Im Juli hat die Integrationsministerin Susanne Raab in Wien eine Beobachtungsstelle für den politischen Islam eingerichtet. Vorbild hierfür ist das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW), welches sich mit der Dokumentation und argumentativen Bekämpfung des klassischen Rechtsextremismus beschäftigt, aber über keinerlei Expertise in der Islamismus- beziehungsweise Dschihadismus-Bekämpfung verfügt.

Weitere Millionen vom Diesseits in Richtung Jenseits

Wo Gott versagt, muss der österreichische Steuerzahler aushelfen

Die türkis-grüne Regierung in Wien hat eine Erhöhung des rückwirkenden Zuschusses für die anerkannten Religionsgemeinschaften beschlossen. Dieser soll die Inflation seit der letzten Erhöhung im Jahr 2008 abgelten. Wenig überraschenderweise ist der Hauptprofiteur die katholische Kirche, aber auch die Protestanten, Altkatholiken und auch die jüdische Kultusgemeinde werden sich über üppige Überweisungen freuen.

Pflichtethik für konfessionsfreie Schüler Österreich

Ethikunterricht als Trojanisches Pferd der Religionen

Bereits seit mehreren Jahren existiert in Österreich Ethik als Ersatzfach an 233 berufsbildenden mittleren und höheren Schulen als Schulversuch. Ab dem Schuljahr 2021/22 soll für Schüler ab der neunten Schulstufe ein Pflichtfach Ethik eingeführt werden – allerdings nur für jene, die keinen Religionsunterricht besuchen. Seit dem 22. Mai 2020 ist der neue Gesetzesentwurf in Begutachtung.

Warum Atheisten für die Gesellschaft wertvoll sind

Ausgeglaubt!

Der Buchtitel lässt vermuten, dass hier die Rolle der Atheisten in der Gesellschaft beleuchtet wird. Ein Leser mit dieser Erwartungshaltung wird daher vom Inhalt überrascht sein, da es in weiten Strecken des Buches um Religionskritik geht und das für die Gesellschaft problematische Verhalten von Gläubigen.

Österreichische Atheistengruppe will Anerkennung als Religionsgemeinschaft

Atheismus als Religion?

Die Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich (ARG) wurde 2007 von Wilfried Apfalter gegründet und sammelt seither Unterschriften, um als religiöse Bekenntnisgemeinschaft anerkannt zu werden und somit mittelfristig eine rechtliche Gleichbehandlung mit der römisch-katholischen Kirche zu erreichen.

Beichtstuhl

Religionsunterricht im Beichtstuhl?

Wie letzte Woche bekannt wurde, hat der katholische Religionsunterricht in Feldkirch (Vorarlberg) bis vor Kurzem einen besonderen Service für "kleine" Sünder angeboten: Mittels eines mobilen Holzbeichtstuhls, welcher mit der Aufschrift "Gott befreit dich. Komm!" versehen ist, hat ein Priester den Kindern im Zuge des Religionsunterrichtes die Beichte abgenommen.

Die Mulberry Street im italienischen Stadtviertel von New York City um 1900

Ein altes, aber nicht minder wichtiges Buch

Bereits seit Jahren war Armin Geus auf der Suche nach einem Exemplar jener deutschen Übersetzung des "Testaments des Abbe Melier" (1664-1729), die 1878 von Anne Knoop in ihrem New Yorker Verlag erschien und gratis unters Volk gebracht wurde. Durch einen Hinweis erlangte Geus Kenntnis eines solchen Werkes im Buchhandel.