Internationales

Mark Zuckerberg

Religion und Facebook

Mark Zuckerberg wendet sich von Atheismus ab

Der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat über die Weihnachtsfeiertage erstmals öffentlich verlauten lassen, dass er sich nicht mehr als Atheist versteht, und trat eine rege Debatte los. Derweil mutmaßt das Wall Street Journal, dass sein Interesse an Spiritualität geschäftliche Gründe haben könnte.

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte lehnt Klage muslimischer Eltern ab

Schweiz: Muslimische Mädchen müssen an koedukativem Schwimmunterricht teilnehmen

Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof (ECHR) in Straßburg hat heute in letzter Instanz entschieden, dass zwei muslimische Mädchen aus Basel dem Schwimmunterricht mit Jungen nicht fernbleiben können. Eine entsprechende behördliche Teilnahmeverpflichtung verstoße nicht gegen die individuelle Glaubens- und Religionsfreiheit.

Brasilianerin betet falschen Heiligen an

Der heilige Elrond

Eine ältere Frau aus Brasilien hat jahrelang eine Plastefigur des Elrond aus der "Herr der Ringe"-Triologie angebetet. Sie war überzeugt davon, dass es sich um Heiligen Antonius handelt.

Kyrsten Sinema

Konfessionsfreie Amerikaner sind politisch exorbitant unterrepräsentiert

Abgeordnete im US-Kongress überwiegend christlich

Fast ein Viertel aller US-Bürger ist religiös ungebunden, und es werden seit Jahren mehr. Ihre politische Repräsentation im US-Kongress, der zweieinhalb Wochen vor der Amtseinführung von Donald Trump als US-Präsident seine Arbeit aufgenommen hat, ist jedoch marginal. Gläubige haben in den USA exorbitant bessere Chancen, ihre Anliegen politisch durchzusetzen.

Jahrestag des Anschlags auf "Charlie Hebdo"-Redaktion

Der fade Beigeschmack von "Je suis Charlie"

Vor zwei Jahren verübten die Kouachi-Brüder einen Anschlag auf die Redaktion des renommierten französischen Satiremagazins "Charlie Hebdo". Dabei wurden einige der wichtigsten Köpfe hinter dem Magazin ermordet. Seither ist der redaktionelle Zusammenhalt, für den das Magazin einst bekannt war, unter die Räder des wirtschaftlichen Erfolgs geraten.

Neue Studie von Gilles Kepel

Islamistischer Terrorismus in Frankreich

Der Islamismusforscher und Soziologe Gilles Kepel legt mit "Terror in Frankreich. Der neue Dschhad in Europa" eine Studie zur Entwicklung des Djihadismus im Nachbarland vor. Dabei kombiniert er gekonnt die Betrachtung des islamistischen Milieus mit der der französischen Gesellschaft, hätte aber analytisch noch klarer und stringenter sein können.