Internationales

Österreichs AtheistInnen fordern Entschuldigung

WIEN. (fbö/hpd) Österreichs atheistische und humanistische Organisationen fordern umgehend eine Entschuldigung von Finanzminister und Vizekanzler Josef Pröll für seine heutigen Aussagen im „Kurier“. Dort hat der ÖVP-Obmann die Rechte von AtheistInnen wörtlich als „pervers“ bezeichnet. Diese Aussagen seien für ein amtierendes Regierungsmitglied ungeheuerlich und menschenverachtend.

Unterwegs zu einem anderen Islam

(hpd) In diesem Buch vereinigt Katajun Amirpur sechs Texte von drei iranischen Geistlichen, die sich selbst als "religiöse Aufklärer" bezeichnen. Selbst wenn man Zweifel darüber hegt, ob diese Ideen wegen ihres islamischen Herangehens von Relevanz sind: das Buch ist sehr lesenswert und stellt überzeugend klar, dass auch ein islamischer Weg ein demokratischer sein könnte.

Mit dem Kruzifix gegen Andersdenkende?

ITALIEN. (hpd) Kreuze an öffentlichen Orten – ein Thema, das seit Jahren die Gemüter in verschiedenen europäischen Staaten erhitzt und nur all zu oft den Weg bis zu den obersten Gerichten fand. Seit Herbst 2003 ist nun auch Italien Schauplatz eines erbittert geführten Streits: Dürfen Kruzifixe an den Wänden öffentlicher Schulen prangen?

Iran vor der iranischen Revolution?

BERLIN. (hpd) Heute ist der 4. November, in Iran der 13. Aban, einer der Tage die in Iran zum Protest genutzt werden. Seit heute morgen sind Menschen auf den Straßen in Teheran, Mashad, Shiraz usw. um für ihre Rechte zu kämpfen. Viele sind verhaftet, geschlagen und misshandelt worden.

Österreich; Kreuzfreie Schulen nun einfacher

WIEN. (aha/hpd) Österreichs atheistische und humanistische Vereine begrüßen das Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs in Straßburg, das Kreuze in italienischen Schulklassen verbietet. Auch wenn das unmittelbar nur auf Auswirkungen auf Italien habe, werde das Urteil den Kampf gegen religiöse Symbole in Schulen auch in Österreich erleichtern.

Die Scheipis

WIEN. (hpd) Die österreichische Politik erklärt sie zu Versagern, halben Idioten und zu den Schuldigen an den überfüllten Hörsälen. Die deutschen Studierenden. Die haben sich mit aktivem Engagement an den Protesten an Österreichs Unis zumindest vor ihren Kolleginnen und Kollegen rehabilitiert.

Kruzifixe: Großer Erfolg für die Laizität

ROM. (UAAR/hpd) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat „Nein“ zu den Kruzifixen in Klassenzimmern gesagt, indem er in der Berufung einer italienischen Bürgerin – sie ist Mitglied der UAAR! – sein Urteil fällte. Die Union der rationalistischen Atheisten und Agnostiker hat den gesamten Prozess technisch befördert, unterstützt und begleitet.

Aufwärmübung

WIEN. (hpd) Die Uni-Proteste in Österreicher steuern einem neuen Höhepunkt entgegen. Am Donnerstag ist ein landesweiter Aktionstag für Bildung geplant. Er ist Teil des „Global Warm Up Day“ für eine Aktionswoche Mitte November. Erstmals sollen sich hier Schülerinnen und Schüler in größerem Maßstab beteiligen. Und die Bewegung scheint immer breitere öffentliche Unterstützung zu bekommen.