Internationales

Wilders vor Gericht

NIEDERLANDE. (hpd) Der Streit um Geert Wilders und seinen umstrittenen Film „Fitna“ geht nun vor Gericht. Wilders muss sich angesichts seiner Äußerungen zum Islam nun wegen Anstiftung zu Hass und Diskriminierung verantworten. Ein Berufungsgericht in Amsterdam beauftragte entsprechend die Staatsanwaltschaft, weil sich Muslime durch Wilders' Vergleiche des Islam mit der Nazi-Ideologie beleidigt fühlen dürfen. Wilders steht unter starkem Polizeischutz und muss ständig seinen Wohnort wechseln.

Unbehagen ...

 BRÜSSEL. (hpd) Nadia Geerts, eine in frankophonen Kreisen bekannte belgische Aktivistin gegen religiösen Fanatismus, kommentiert die französische Kurzfassung des schockierenden Films „Der dritte Dschihad" von Zuhdi Jasser, Vorsitzender der Vereinigung der antifundamentalistischen Muslime in den USA, der zugespitzt die Gefahren des USA-internen muslimischen Fundamentalismus illustrieren will.

Initiative sammelte mehr als 8000 rote Hände

BERLIN. (hpd/HVD) Am 12. Februar jährte sich die Unterzeichnung des Zusatzprotokolls gegen den Einsatz von Menschen unter 18 Jahren in kriegerischen Auseinandersetzungen zum siebten Mal. Aus diesem Anlass empfing der Bundespräsident, Horst Köhler, im Berliner Schloss Bellevue Kinder und Jugendliche aus drei Bundesländern, unter ihnen auch LebenskundeschülerInnen aus der Richard Grundschule in Neukölln. Sie hatten sich an der „Aktion Rote Hand“ beteiligt.

Der „(un)heimliche Staat" und Bürgerrechte

MARBURG. (hpd) Als "bedeutsamen Tag in der deutschen Rechtsgeschichte" hat Dr. Burkhard Hirsch den 10. Februar 2009 bezeichnet. Genau an diesem Tag referierte der FDP-Politiker unter dem Titel "Der (un)heimliche Staat" in Marburg über die zunehmenden Einschränkungen der Freiheitsrechte im Zuge der Terrorismus-Bekämpfung.

Deutscher Medienpreis für den Dalai Lama

BADEN-BADEN (hpd) Am 10. Februar erhält der Dalai Lama den Deutschen Medienpreis. Wer sich fragt, warum ausgerechnet einem ehemaligen Feudalherrscher jene Auszeichnung verliehen wird, die einer „herausragende Persönlichkeit der Zeitgeschichte" zugedacht ist, muss sich zunächst an die Geschehnisse im März 2008 erinnern. Und sich dann vor Augen führen, wer den Preisträger ausgesucht hat.

Die Angst vor der „Nebenkirche“

BERLIN. (hpd) Bisher hat der amtierende Papst Benedikt XVI. den Eindruck zu erwecken versucht, seine Kirche verkörpere aufgeklärte Religion und stünde auf dem Boden der Universalität der Menschenrechte. Von diesem Grund ging die Ökumene aus. Damit ist es nun vorerst vorbei, so lange nicht ausgeräumt ist, er arrangiere sich mit Antisemiten. In Deutschland ist die Leugnung des Holocaust eine Straftat. Wie sieht dies der „deutsche Papst“?