Bildung

Kenia: Atheistische Organisation fordert Ende von Schulgebeten und soll dafür in die Hölle

Erzwungene Gebets- und Messeteilnahmen sollen in Kenias Schulen der Vergangenheit angehören, wenn es nach der atheistischen Gesellschaft Kenia geht. Die Antwort des Ministers für Erziehung auf die atheistische Forderung nach Abschaffung verpflichtender Schulgebete fällt recht harsch aus. Atheisten sollen direkt in die Hölle fahren, da Gebete sehr erwünscht seien.

Maßnahmen zur Lufthygiene könnten helfen, Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten

Damit die Schulen offen bleiben können

Schulen sollen nicht wieder geschlossen werden – darin sind sich die meisten Politikerinnen und Politiker mit den Fachleuten einig. Um dies trotz weiterhin hoher Inzidenzen und vieler Covid-19-Erkrankungen in der vierten Coronawelle zu gewährleisten, haben Forschende einen Maßnahmenkatalog zur Lufthygiene zusammengestellt, mit dem ein wirksamer Infektionsschutz auch im Klassenzimmer erreicht werden kann.

Streit um das Leipziger Paulinum

Schluss mit Kanzel-Culture!

In Leipzig regt sich Widerstand gegen die erneute Forderung der christlichen Lobbygruppe "Paulinerverein", die historische Kirchenkanzel in der Universitätsaula anbringen zu lassen. Der Student_innenRat der Universität Leipzig sowie die Leipziger Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung fordern ein Ende der Kanzeldebatte.

Spanien: Muslimischer Religionsunterricht als Pilotprojekt

Ein Gesetz aus dem Jahr 2006 sollte Schulen nicht nur verpflichten, katholischen Religionsunterricht anzubieten, sondern es Kindern und Jugendlichen auch ermöglichen, evangelischen, muslimischen oder jüdischen Religionsunterricht erhalten zu können. Im nordostspanischen Katalonien findet in diesem Schuljahr ein Pilotprojekt zum muslimischen Religionsunterricht statt.

Verschleiertes Mädchen

Rezension

"Generation Haram"

Melisa Erkurts "Generation Haram" stellt eine Art Gegenentwurf zu Susanne Wiesingers "Kulturkampf im Klassenzimmer" dar. Erkurt kritisiert, dass Kinder von Migranten im österreichischen Bildungssystem diskriminiert werden, und fordert, dass sich die Bildungspolitik den Lebenswelten aller Schülerinnen und Schüler anpassen müsse.

Altes Klassenzimmer

Ethikunterrricht

Wie man in Österreich die Bürger aufs Kreuz legt

Die Einführung des Ethikunterrichtes in Österreich ist die unendliche Geschichte an sich. Während sich fortschrittlich denkende Menschen und Organisationen schon seit rund hundert Jahren um einen solchen Unterricht bemühen, haben Konservative stets eine eschatologische Argumentation auf Lager und beschuldigen ihre Gegner, den Religionsunterricht überhaupt abschaffen zu wollen, als wäre das das Ende der Zeiten.

USA: Weg für staatliche Unterstützung religiöser Privatschulen frei

Im US-Bundesstaat Montana haben Eltern mit geringem Einkommen erfolgreich für eine staatliche Finanzierung religiöser Erziehung geklagt. Der Oberste Gerichtshof entschied nun, dass ein staatliches Programm, welches finanzielle Mittel an private Schulen ausschüttet, religiöse Schulen nicht ausschließen darf. Konservative und religiöse Gruppen feiern das Urteil. Säkulare Gruppen sind entsetzt.

Urmel – Das Maskottchen der Evokids-Initiative auf der "Science Days"-Messe

Was von den kreationistischen Angriffen auf das Evokids-Projekt zu halten ist

"Eine Kritik, die unser Anliegen bestärkt"

Die Evokids-Lehrmaterialien, die Schülerinnen und Schülern die Evolutionstheorie bereits in den Klassenstufen 3-6 anschaulich vermitteln, werden hierzulande immer häufiger im Unterricht eingesetzt und über das "Scientix"-Programm der EU-Kommission sogar europaweit verbreitet. Kein Wunder, dass Evokids bibeltreuen Christen ein Dorn im Auge ist.