Giordano Bruno Stiftung (GBS)

Reichstagsgebäude

Michael Schmidt-Salomon:

„Der Staat sollte Sterbehilfeorganisationen fördern – nicht verbieten!“

OBERWESEL. (hpd/gbs) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren soll künftig bestraft werden, wer regelmäßig schwerstleidenden Menschen hilft, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden. So will es ein von zahlreichen Parlamentariern unterstützter Gesetzentwurf einer Abgeordnetengruppe um Michael Brand (CDU) und Kerstin Griese (SPD). Der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), Michael Schmidt-Salomon, hat den Entwurf heute in einer ausführlichen Stellungnahme als „zutiefst undemokratisch, juristisch absurd und ethisch unverantwortlich“ kritisiert.

GBS-Broschüre in deutscher und englischer Sprache erschienen

"Die Legende vom christlichen Abendland"

BERLIN/OBERWESEL. (hpd/gbs) Deutsche Politiker (insbesondere der C-Parteien, aber auch der SPD und der Grünen) sprechen gerne von den sogenannten "christlichen Werten", denen das heutige Europa angeblich so viel zu verdanken habe. Tatsächlich jedoch steht die populäre Rede vom "christlichen Abendland" (aktuell wieder strapaziert in der Debatte um die "Ehe für alle") im scharfen Kontrast zu den Fakten der europäischen Geschichte, wie eine unlängst in deutscher und englischer Sprache erschienene Broschüre der Giordano-Bruno-Stiftung aufzeigt.

Michael Schmidt-Salomon

Singer-Interview in der Neuen Zürcher Zeitung sorgt für Irritationen

Schmidt-Salomon sagt Laudatio für Peter Singer ab

BERLIN. (hpd/gbs) Der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, hat seine Beteiligung am Festakt zur Verleihung eines Tierschutzpreises an den australischen Philosophen Peter Singer abgesagt. Grund ist ein aktuelles Interview mit Singer, das die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) am gestrigen Sonntag veröffentlichte.

Peter Singer (Ted Talk)

Scharfe Kritik an den linken Befürwortern des Anti-Singer-Protestes

"Es ist beschämend, dass Linke solch reaktionäre Positionen unterstützen!"

BERLIN. (hpd) Michael Schmidt-Salomon hatte bereits vor seiner Abreise nach Griechenland, wo er u.a. über sein bei griechischen Linken beliebtes Buch "Keine Macht den Doofen" diskutierte, Stellung zu dem Anti-Singer-Protest in Deutschland bezogen. Nach seiner Rückkehr aus Athen legte der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung noch einmal nach, wobei seine Kritik an den linken Unterstützern des Protests ungewöhnlich scharf ausfiel.

Peter Singer (Ted Talk)

Gespräch mit Michael Schmidt-Salomon über den Protestaufruf "Stoppt Peter Singer!"

"Tragische Missverständnisse"

BERLIN. (hpd) In der linken Tageszeitung "Junge Welt" erschien am Dienstag ein Artikel, der die geplante Vergabe eines Preises für "Tierleidminderung" an den australischen Philosophen Peter Singer scharf kritisierte. Im Internet kam es wenig später zu drastischen Kommentaren, die forderten, "den Typen an die Wand zu stellen". Der Humanistische Pressedienst führte dazu ein Gespräch mit Michael Schmidt-Salomon, der von den Ausrichtern des Preises eingeladen wurde, die Laudatio auf Peter Singer am 26. Mai in der Berliner Urania zu halten.

Kunstaktion "Sterbehilfe à la Montgomery" sorgt bei der Eröffnung des Deutschen Ärztetages für Aufsehen

"Lassen Sie das doch den Klempner machen!"

FRANKFURT/M. (hpd/gbs) Frank Ulrich Montgomery, der Präsident der Bundesärztekammer, will mit aller Macht verhindern, dass deutsche Ärzte ihre Patienten beim Freitod begleiten. Als er im Dezember gefragt wurde, wer schwerstleidenden, sterbewilligen Menschen denn sonst helfen solle, war seine Antwort: "Lassen Sie das doch den Klempner machen!"

Sendezentrum 1 des ZDFs in Mainz

Umfrage

Mehrheit der Deutschen gegen stärkeren Einfluss der Religionen im ZDF-Fernsehrat

BERLIN. (hpd/gbs/fowid) 60 Prozent der Deutschen lehnen einen größeren Einfluss der Vertreter der Religionen im ZDF-Fernsehrat ab, 61 Prozent sprechen sich dafür aus, dass dort auch Repräsentanten der Konfessionsfreien vertreten sein sollten. Dies geht aus einer repräsentativen EMNID-Studie hervor, die die Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) heute auf ihrer Internetseite veröffentlichte.

Effektiver Altruismus – Making a difference?

BERLIN. (hpd) Noch bis zum 24. April hat der interessierte Bürger das Vergnügen, die sogenannte Berliner Stiftungswoche zu besuchen: Mehr als 100 Stiftungen öffnen dieses Jahr bereits zum 6. Mal die Mehrzweckbüroräume und schicken ihre Mitarbeiter in die Öffentlichkeit, auf dass sie dort die Gesellschaftsrelevanz ihrer Institution anpreisen. Auch die Giordano Bruno Stiftung nutzte die Gelegenheit, sich zu präsentieren. 

Ludwig A. Minelli

Wie wollen wir sterben?

OBERWESEL. (hpd) Ludwig A. Minelli war zu Gast am Stiftungssitz der Giordano-Bruno-Stiftung in Oberwesel. Der Gründer und Vorsitzende der Schweizer Sterbehilfeorganisation DIGNITAS legte in einem Vortrag dar, warum es keine vernünftigen Argumente für ein Verbot der organisierten Freitod-Hilfe gibt. Der Humanistische Pressedienst dokumentiert den Vortrag in voller Länge.

ZDF-Logo

ZDF-Staatsvertrag

Inaktzeptable Ausgrenzung konfessionsfreier Bürgerinnen und Bürger

OBERWESEL. (hpd) Die Giordano-Bruno-Stiftung kritisiert den am Donnerstag in Berlin vorgestellten Entwurf zur Novellierung des ZDF-Staatsvertrags. Trotz mangelnden Rückhalts der Kirchen in der Bevolkerung, werde die Bedeutung religiöser Institutionen im Fernsehrat noch weiter gestärkt. Die inakzeptable Ausgrenzung der konfessionsfreien Bürgerinnen und Bürger wolle die gbs auf keinen Fall hinnehmen.