Terrorismus

Boko Haram:

Und sie morden immer noch

Auch wenn sie hierzulande aus den Schlagzeilen verschwunden sind: Die Terrorgruppe Boko Haram verbreitet in Nigeria weiterhin Angst und Schrecken durch neuerliche Gräueltaten. Ein Kindersoldat richtete einen Christen hin, einem anderen wurde die Kehle durchgeschlitzt und es gab mehrere Enthauptungen.

Symbolbild

Christenverfolgung

Eingerichtet in der Opferrolle

Was treibt Menschen an, sich immer als Opfer zu sehen? Jüngst beklagte Volker Kauder (CDU) wieder einmal eine zunehmende Christenverfolgung in Asien. Und Bischof Michael Bünker schlug in die gleiche Kerbe. Beide irren.

Beatrix von Storch führt den "Marsch für das Leben" an.

Die AfD und das Schweigen nach Christchurch

"Wegen Fake News sterben Menschen"

Immer wieder wird von einigen AfD-Mitgliedern bestritten, dass es in ihrer Partei eine große Nähe zu den christlichen Religionen und eine strikte Ablehnung des Islam gibt. Und so wundert es nicht, dass das Attentat in Christchurch (Neuseeland) nicht in das Konzept der Partei passte. Erst war lautes Schweigen die Reaktion der AfD und dann sollte ein Strohmann aufgebaut werden.

Rezension

Eine komprimierte Geschichte al-Qaidas

Der Islamwissenschaftler Behnam T. Said liefert in "Geschichte al-Qaidas. Bin Laden, der 11. September und die tausend Fronten des Terrors heute" eine komprimierte historische Beschreibung der terroristischen Organisation bis in die Gegenwart hinein und bezogen auf unterschiedliche Länder. Der Autor erweist sich als guter Kenner der Materie, gliedert den Stoff auch klar und strukturiert, hätte aber hier und auch noch etwas mehr analytische Einschätzungen in den Text integrieren können.

Nicht ganz gelungene Gesamtdarstellung

Einsamer-Wolf-Rechtsterrorismus

Der Politikwissenschaftler Florian Hartleb liefert in seinem Buch "Einsame Wölfe. Der neue Terrorismus rechter Einzeltäter" eine Darstellung und Deutung zum Lone-Wolf-Terrorismus im Rechtsextremismus. Einerseits liefert er eine Fülle von relevanten Beispielen, Deutungen, Typologien, andererseits merkt man dem Text trotz formaler Gliederung eine gewisse Eile, mitunter fehlende Stringenz und Struktur an.