Vegetarismus

Ein kritischer Blick auf die "effiziente Landwirtschaft"

Die Wegwerfkuh

BONN. Die Journalistin Tanja Busse legt mit "Die Wegwerfkuh. Wie unsere Landwirtschaft Tiere verheizt, Bauern ruiniert, Ressourcen verschwendet und was wir dagegen tun können” eine Art "Reportage-Buch” mit kritischen Ausführungen zur Ernährungswirtschaft vor. Es berichtet von Begegnungen und Eindrücken in Kombination mit allgemeinen Beschreibungen und Sachaussagen, wobei es die Autorin irgendwie den Bauern wie den Veganern recht machen will, was nicht richtig gelingen kann.

T. Colin Campbells neues Buch

Ernährungsforschung zwischen Erkenntnistheorie und Ökonomie

BONN. (hpd) Der Ernährungswissenschaftler T. Colin Campbell, Autor der berühmten "China Study", legt mit "InterEssen – Ernährungswissenschaft zwischen Ökonomie und Gesundheit" ein neues Buch vor, welches in einem reduktionistischen Denken und ökonomischen Interessen die Gründe für die Prägung des Nahrungsverhaltens in der westlichen Welt sieht. 

Bukolische Szene mit Rindern, Römisches Mosaik

Plutarch – der erste Tierrechtstheoretiker

Die Tugend von Gans und Hai

BERLIN. (hpd) Stopfgänse gab es schon im alten Rom. Die Frage, ob man Tiere überhaupt essen darf, war nicht von ungefähr keinem Geringeren als Plutarch einen Dialog, zwei Traktätchen und ein phantastisches Kabinettstück über Odysseus Begegnung mit den von Kirke verzauberten Schweinen wert. Er, kein Querdenker und Revoluzzer, kann als Begründer der Tierrechtsfrage gelten. Seine Schriften zum Thema, von Reclam erstmals zusammengefasst, bleiben spannend.

Ein Manifest

Vom anthropozentrischen zum veganen Humanismus

BONN. (hpd) Der Philosoph Bernhard H. F. Taureck legt in seinem schmalen Band "Manifest des veganen Humanismus" ein Plädoyer für ein Ende der menschlichen Tiernutzung in all ihren Bezügen vor. Auch wenn er etwas fragemtarisch und unstrukturiert vorgeht, kann er gute theoretische Argumente für eine Erweiterung des anthropozentrischen hin zum veganen Humanismus vorlegen.

Empfindsame Tiere: Schweine

Essen für die Menschen, Sterben für die Tiere

Für einen Bissen Fleisch?

BONN. (hpd) Der Mensch muss kein Fleisch essen, um seinen Hunger zu stillen. Daher stellt sich die Frage, ob für eine Mahlzeit notwendigerweise Tiere sterben müssen. Die folgenden Ausführungen plädieren für einen auf Basis von Aufklärung und Ethik des Menschen, nicht auf Romantik und Sentimentalität gegenüber Tieren gründenden Vegetarismus.

Nicht aufklärerisch, sondern manipulativ

Die Kampfschrift "Don't Go Veggie!"

BONN. (hpd) Die Autoren Udo Pollmer, Georg Keckl und Klaus Alfs wollen in ihrem Buch "Don't Go Veggie! 75 Fakten zum vegetarischen Wahn" gegen behauptete Auffassungen von Gegnern des Fleischkonsums anargumentieren. Es handelt sich indessen um ein von Gehässigkeit und Herabwürdigungen geprägtes Werk, das mit Manipulationen statt Sachargumenten gegen Vegetarismus und Veganismus polemisiert.