Weltanschauungen

Logo Institut für Weltanschauungsrecht

Das "Institut für Weltanschauungsrecht" setzt sich für die Neutralität des Staates ein

"Wir müssen die weltanschauliche Schieflage in unserem Rechtssystem beheben!"

Das Bundesverfassungsgericht hat bereits 1965 festgestellt, dass das Grundgesetz den Staat als "Heimstatt aller Staatsbürger" zu "weltanschaulich-religiöser Neutralität" verpflichtet. In der Praxis wird dieses Rechtsprinzip jedoch häufig verletzt. Das Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) will diesem Missstand entgegenwirken.

Interview

Konfessionsfreie im Recht

Soeben erschienen ist der zweite Band in der von Horst Groschopp herausgegeben Reihe "Humanismusperspektiven". Der Sammelband von Thomas Heinrichs "Religion und Weltanschauung im Recht" enthält acht Aufsätze zu aktuellen Themen wie dem Religions- und Ethikunterricht an der Schule, der Integration des Islams und dem kirchlichen Arbeitsrecht. Der Autor benennt den dringenden Reformbedarf und macht hierfür Vorschläge auch unter Berücksichtigung der europarechtlichen Rahmenbedingungen. Martin Bauer hat mit ihm über einige seiner Einschätzungen und Forderungen gesprochen.

Blumen zum Gedenken

Nach dem Terroranschlag von Berlin

Neutrale Möglichkeit des Gedenkens gefordert

In Berlin läuft nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz eine öffentliche Debatte um das Gedenken der Anschlagsopfer. Auch der Humanistische Verband Deutschlands Berlin-Brandenburg (HVD BB) meldet sich in der Debatte zu Wort.

Abschlussbericht der Kommission "Weltanschauungen, Religionsgemeinschaften und Staat" von Bündnis 90/Die Grünen

Debatte bei Bündnis 90 / Die Grünen

Religions- und Weltanschauungsfreiheit in der offenen Gesellschaft

Im November steht der grüne Bundesparteitag in Münster bevor. Üblicherweise weist der hpd nicht auf Parteitage der im Bundestag vertretenen Parteien hin. Doch in diesem Fall ist etwas anders: Auf dem Parteitag soll grundsätzlich über das Thema "Religions- und Weltanschauungsfreiheit in der offenen Gesellschaft" debattiert werden. Der grüne Bundesvorstand hat dazu bereits einen Grundsatzbeschluss vorbereitet.

Rezension

Pluralistische Religionspolitik

Das Anwachsen der Gruppe der Konfessionsfreien und das Hinzukommen des Islam unterziehen die deutsche Religions- und Weltanschauungsfreiheit einer Prüfung, die zu einem reformierten Religionsrecht führen sollte, das kein herkömmliches Staat-Kirchen-Recht mehr sein kann. So die Tendenz von Hans Markus Heimann im vorliegenden Buch. Seine Vorschläge haben eine gewisse Nähe zu denen des HVD, den der Autor aber wahrscheinlich gar nicht kennt. Eine große Distanz zu "laizistischen Puristen" durchzieht die Publikation, die von Horst Groschopp im Folgenden rezensiert wird.

Schwebebahn Wuppertal

Im Wuppertaler Stadtbezirk Ronsdorf

CDU riskierte Eklat

BERLIN. (hpd) Zur traditionellen Begrüßungsansprache zum Jahresauftakt hatten sich in der Bezirksvertretung Ronsdorf bislang christliche Vertreter jährlich abgewechselt. Bezirksbürgermeister Harald Scheuermann-Giskes wollte in diesem Jahr endlich auch die rund 30 Prozent Wuppertaler Bürger berücksichtigen, die keiner Religionsgemeinschaft angehören. Das jedoch passte der CDU nicht.

Unklare "Weltanschauungsfreiheit"

(hpd) Wer sich für grundrechtliche Garantien im Themenbereich "Religion und Weltanschauung" interessiert, wird bei diesem ungewohnten Titel hellhörig. Denn üblicherweise spricht man zusammenfassend von Religionsfreiheit, höchstens und genauer von Religions- und Weltanschauungsfreiheit.

Aktuelles zu Weltanschauungen in Deutschland

Das Portal der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland bietet seit 2005 eine Vielzahl von Daten und Texten zu den verschiedensten Themen, die grundsätzlich etwas mit Welt-Anschauungen zu tun haben, an. So sind inzwischen insgesamt 265 Datenblätter und 137 Texte zu Kirchenein- und -austritten, Wählerverhalten, Evolution, Kirchensteuern, Sterbehilfe u.v.a.m. zu finden.