vor Ort

Prof. Frank Best

Veranstaltungsbericht

So spricht man mit Klimawandelskeptikern

Prof. Frank Best von der Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) war zu Gast im Humanistischen Bildungs- und Begegnungszentrum Konstanz (hbbk) und referierte über den "Umgang mit Klimawandelskepsis im persönlichen Umfeld".

Erste Führung auf dem neuen Evolutionsweg in Düsseldorf

Düsseldorfer Aufklärungsdienst feiert die Wiedereröffnung seines Evolutionsweges

Die spannendste Geschichte der Welt

Der "Düsseldorfer Aufklärungsdienst" (DA!) hat seinen Evolutionsweg mit einem Fest wiedereröffnet. Neu gibt es jetzt einen jederzeit von überall abrufbaren Audioguide, der die 20 Schilder auf dem Weg der Geschichte der Erde und des Lebens besonders anschaulich und spannend erklärt. So spannend, dass ein Besucher am Sonntag sagte: Es wäre doch schön, wenn die Printversion dieser Schöpfungsgeschichte in den Nachtschränkchen von Hotelzimmern läge.

Matthias Podszus mit seinem Anwalt

Missbrauchsprozess: Bistum Regensburg lehnt Vergleich ab

Fälle sexuellen Missbrauchs durch Vertreter der katholischen Kirche werden nur selten gerichtlich verhandelt. Meist gelingt es den Bistümern, Betroffene mit vergleichsweise geringen Entschädigungszahlungen zu außergerichtlichen Einigungen zu bewegen. Matthias Podszus ist vor das Landgericht Regensburg gezogen, aber das Bistum Regensburg lehnt einen Vergleich genauso ab wie eine Mediation.

Eröffnung

Humanistentag in Hamburg voller Erfolg

Trotz Streiks im Nahverkehr kamen rund 100 Gäste zum dritten Humanistentag in Hamburg zusammen und erlebten ein dichtes Programm mit zwölf Vorträgen und Diskussionen zu aktuellen säkularen Themen. Im Zentrum standen Debatten über Säkularität in der Einwanderungsgesellschaft, religionspolitische Fragen sowie die Forderung nach stärkerer säkularer Ausrichtung der Politik. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten die Keynote von Julian Nida-Rümelin zum "Epochenbruch" sowie ein satirischer Abschluss der Pastafari, der den Tag pointiert ausklingen ließ.

20 Jahre Humanistischer Pressedienst

Als Pro-Reli das Rad der Zeit zurückdrehen wollte

In diesem Jahr feiert der Humanistische Pressedienst (hpd) sein 20-jähriges Jubiläum. Die Redaktion möchte diese Zeit Revue passieren lassen und jeden Monat auf einen Artikel oder ein Thema hinweisen, der beziehungsweise das die Gesellschaft mitverändert hat. Nach dem ersten Artikel über die "Prügelnonne" und den kirchlichen Missbrauchsskandal und einem zweiten über den Zentralrat der Ex-Muslime geht es dieses Mal um den Versuch, in Berlin den Religionsunterricht zum ordentlichen Lehrfach zu machen.

"Hängemattenbischof" in Paderborn

Sexueller Missbrauch im Erzbistum Paderborn deutlich schlimmer als gedacht

Die "Wagenburgmentalität der katholischen Kirche"

Es war deutlich schlimmer als bislang gedacht: Im Erzbistum Paderborn sind in den Jahren 1941 bis 2002 viel mehr Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht worden als bisher bekannt. Das ist das Ergebnis einer von der Universität Paderborn vorgestellten Studie. Es gebe 210 Hinweise auf Beschuldigte, die in dem analysierten Zeitraum 489 Kinder und Jugendliche missbraucht haben sollen.

Islamische Vielfalt, Iftar und Start der Akzeptanzkampagne "Ich bin Muslim / Ich bin Muslimin":

Veranstaltung in der Ibn Rushd-Goethe Moschee zeigt religiöse Vielfalt und politische Konfliktlinien

In der Berliner Ibn Rushd-Goethe-Moschee trafen sich am Freitagabend rund 70 Gäste zu einer Veranstaltung über die Vielfalt muslimischen Lebens in Deutschland und zum Start der Akzeptanzkampagne "Ich bin Muslim / Ich bin Muslimin". Eingeladen hatten die Moschee, der Arbeitskreis Politischer Islam sowie das Mernissi–de Gouges Bildungs- und Sozialwerk.

Kundgebung am Rathausmarkt

"Frau. Leben. Freiheit."

Hamburger Women's March zeigt: Der Kampf um universelle Frauenrechte bleibt aktuell

Am Vortag des Internationalen Frauentags versammelten sich in Hamburg bis zu 200 Menschen zum Women's March, organisiert von der Initiative "International Women in Power" der "Kulturbrücke Hamburg". Die Demonstration richtete sich gegen Unterdrückung und religiösen Fanatismus, trat ein für die universellen Menschenrechte von Frauen, weltweit und in Deutschland. Die Reden und Performances der Veranstaltung machten deutlich: Der Einsatz für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Säkularität bleibt eine gesellschaftliche Daueraufgabe, die Solidarität über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg erfordert.

"Hängemattenbischof" vor dem Kölner Dom

Betroffenen-Initiativen kritisieren die Strategie des "Churchwashing" und fordern die Staatsanwaltschaft zum Handeln auf

Die "schonungslose Aufarbeitung" des Missbrauchsskandals in Paderborn

Anlässlich der Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens der Universität Paderborn zu den Missbrauchsfällen im dortigen Bistum ist das "Aktionsbündnis Betroffeneninitiativen" mit dem "Hängemattenbischof" der Giordano-Bruno-Stiftung vor Ort. Der Protest richtet sich dabei nicht nur gegen die schleppende Aufarbeitung der Missbrauchsfälle, sondern auch gegen ein kürzlich aufgestelltes "Mahnmal" im Paderborner Dom.