Frank Nicolai

Der Autor schreibt seit 2009 für den hpd. Er war von Oktober 2013 bis zum März 2025 Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes.

Artikel des Autoren

Straßenkinder für einen Tag

BERLIN. (hpd) Der Himmel ist grau an diesem Morgen. Es regnet leise und die Passanten versuchen, die meisten beschirmt, dem Wetter zu entkommen. Und bleiben dann doch stehen, um den Kindern zuzuhören, die mit Bauchläden und Sammeldosen auf der Neuköllner Karl-Marx-Straße unterwegs sind.

Zerstörte Vielfalt

BERLIN. (hpd) Am Anfang des Jahres begann in Berlin ein Themenjahr, in dessen Verlauf sich mehr als 120 Projekte in mehr als 500 Veranstaltungen mit "dem Gedenken, der Mahnung und der Erinnerung" aktiv mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzten. Nicht zufällig in zeitlicher Nähe zum Gedenktag an die "Reichskristallnacht" fand am Sonntag die Abschlussveranstaltung statt.

Für selbstbestimmte Freitodbegleitung

BERLIN. (hpd) Ärzte in Deutschland, die Sterbewilligen beim selbstbestimmten Freitod begleiten, agieren in einer rechtlichen Grauzone. Darauf machte am Sonnabend die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) in Berlin aufmerksam und forderte Rechtssicherheit für Ärzte ein.

Mehr Demokratie ist möglich

MÜNSTER (hpd/exc) Auch innerhalb der katholischen Kirche gibt es Diskussionen über eine Demo­krati­sierung. Der Fall des Limburger Bischofs offenbart nach Ein­schätzung von Politik­wissen­schaftler und Ex-Kultus­minister Prof. Dr. Hans Maier, dass mehr Demokratie in der katho­lischen Kirche möglich ist.

Danke!

(hpd) Heute ist - zumindest für den Humanistischen Pressedienst - ein historischer Tag. Denn heute übergab Dr. Carsten Frerk die Leitung des hpd in andere Hände. Einige mit der Redaktion verbundene Freunde sagen hier deshalb: "Mach's gut und Danke für den Fisch."

Bescheidene Kirche?

BERLIN. (hpd) "Muss die Kirche bescheidener werden?" Diese Frage sollte am Abend des Tages, an dem der Papst dem Limburger Bischof in den "Urlaub" schickte, bei "ZDF log in" diskutiert werden. Sollte sie; wurde sie aber nur am Rande. Trotzdem kamen einige spannende Themen auf den durchsichtigen Tisch, der die Diskutanten trennte.

Freidenkerbund fordert volle Aufklärung

WIEN. (hpd/fd) Radikale religiöse Lobbyisten haben in einer bisher beispiellosen Aktion einen Bericht des EU-Parlaments verhindert, der die Lage für ungewollt Schwangere in Polen, Irland und Malta wesentlich erleichtert hätte. Wie der Humanistische Pressedienst aufgedeckt hat, haben radikale Abtreibungsgegner EU-Parlamentarier mit buchstäblich zehntausenden Mails unter Druck gesetzt.