Gesellschaft

Schlechter Witz zeigt tiefgreifende Probleme

Sexismus-Eklat bei Ehrung der Weltfußballerin

Wir schreiben das Jahr 2018. Zum ersten Mal überhaupt, 62 (!) Jahre nach der erstmaligen Vergabe, wird beim französischen Fußballpreis "Ballon d’Or" nicht nur der männliche Fußballer, sondern auch die weibliche Weltfußballerin des Jahres gewählt. Ein Sexismus-Eklat überschattet allerdings die Feierlichkeiten.

Eine rechtsextremistische Jugendbewegung

Sammelband über die "Identitären" erschienen

Der von dem Fachjournalisten Andreas Speit herausgegebene Sammelband "Das Netzwerk der Identitären. Ideologe und Aktionen der Neuen Rechten" informiert über die rechtsextremistische Jugendbewegung. Die journalistischen Beiträge liefern Informationen zu vielen Detailaspekten des Themas, ihnen fehlt es aber auch an Belegen und Stringenz, was indessen nicht den Informationsgehalt schmälert.

Begründungen für den Fleischkonsum in kritischer Prüfung

Die Ereignisse vor dem Schnitzel

Beim "Philosophischen Frühstück" im Humanistischen Zentrum Nürnberg ging es um ethische Fragen zum Fleischkonsum. hpd-Autor Armin Pfahl-Traughber fragte nach Melanie Joy "Warum lieben wir Hunde und essen Schweine?"

Rückläufiger Trend, aber nicht für alle

Sterben im Krankenhaus

In vielen Ländern nimmt der Anteil derer, die im Krankenhaus sterben, seit Jahren ab. Bisher dachte man, dass dies für alle Altersgruppen gilt. Eine neue Studie hat ergeben, dass sehr alte Menschen eine traurige Ausnahme bilden.

100 Jahre Frauenwahlrecht

Heute vor 100 Jahren wurde in Deutschland das Wahlrecht für Frauen gesetzlich verankert. Der Einführung des Frauenwahlrechts war weltweit ein langer Kampf vorausgegangen. Ein noch längerer für die Gleichberechtigung sollte folgen. Und verdächtig oft spielte – und spielt – in all diesen Kämpfen um Frauenrechte der weibliche Unterleib eine wichtige Rolle.

Lebens- und Glaubenswelten junger Erwachsener in Deutschland

"Gott ist weitgehend verschwunden"

In einer aktuellen Studie der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) unter jungen Erwachsenen in Deutschland sagen 19 Prozent der 19- bis 27-Jährigen, dass sie religiös seien. Mehrheitlich bezeichnen sich die jüngeren Evangelischen wie Katholiken als nicht religiös und ebenso sagt eine Mehrheit: "Über das, was ich glaube, entscheide ich selber". Ein Fazit des Studienleiters lautet: "Es ist eine – vielleicht die erste – wirklich postchristliche Generation. Gott ist weitgehend verschwunden."

Vergessene Helden der Menschenrechte

Menschenrechte statt rechte Menschen

Immer wieder gab es Menschen, die sich trotz enormer Widerstände für die Rechte anderer eingesetzt haben. Viele von ihnen sind aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden. Bei der "Säkularen Woche der Menschenrechte" erinnerte die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) an zwei dieser vergessenen Helden – nämlich Fritz Bauer und Garry Davis.