Organisationen

Fachtagung zum begleiteten Suizid

Freitodbegleitung: Auf dem Weg zur Normalität

Auf den Tag genau fünf Jahre nach dem bahnbrechenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Suizidassistenz war es für die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) Zeit, Bilanz zu ziehen: Was hat sich geändert und was ist in dem nächsten halben Jahrzehnt zu tun, um dem Recht auf Selbstbestimmung über das eigene Sterben Geltung zu verschaffen? Was ist nötig, dass Menschen das ihnen zugestandene Recht in der Realität der Kliniken, Heime und Familien tatsächlich ausüben können? Wie können drohende Hürden durch Gesetzgebung verhindert werden?

Dunkle Wolken über dem Reichstagsgebäude

Was bedeutet das Wahlergebnis für säkulare Anliegen?

Der neue Bundestag steht fest. Laut vorläufigem Ergebnis ist die Union mit 28,5 Prozent der Stimmen stärkste Kraft, es folgt die AfD mit 20,8, die SPD kommt auf nur noch 16,4 Prozent der abgegebenen Stimmen, die Grünen auf 11,6 und die Die Linke auf 8,8. Wie schätzen säkulare Verbände dieses Ergebnis ein? Der hpd hat sich umgehört.

Ernüchternde Aussichten: Die Bundestagswahlprogramme

Kurz vor der Bundestagswahl gleicht das aktuelle Heft der MIZ die Aussagen der im Bundestag vertretenen Parteien mit der "Wunschliste" der säkularen Verbände ab. Dabei stellt sich heraus, dass für die nächste Legislaturperiode kaum Hoffnung auf Veränderungen besteht: Die Parteien befassen sich insgesamt deutlich weniger mit religionspolitischen Fragen als vor vier Jahren.

Kranz am Denkmal

Der tragische Held der Geistesfreiheit

Er war der "freieste aller Freidenker", schreibt der Historiker Volker Reinhardt in seiner 2024 erschienen, vielbeachteten Bruno-Biografie, ein "intellektueller Anarchist und Albtraum aller Orthodoxiewächter". Heute vor 425 Jahren, am 17. Februar 1600, wurde Giordano Bruno, der das Universum für "unendlich" und religiöse Dogmen für "Eseleien" hielt, als "halsstarriger Ketzer" auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Blick von der ISS auf die westlichen USA bei Nacht

Gemeinsam für eine aufgeklärte und freie Gesellschaft

In einer Welt, in der autoritäre Kräfte immer mehr Einfluss gewinnen, ist eine unabhängige Stimme für Humanismus und Aufklärung unverzichtbar. Der Humanistische Pressedienst (hpd) kämpft für Vernunft, Menschenrechte und Gerechtigkeit – und benötigt Ihre Unterstützung, um auch weiterhin gegen Machtmissbrauch und Desinformation anzutreten.

"Satire kann man nicht töten"

Am 7. Januar 2015 erstürmten Islamisten die Redaktionsräume der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo". Zum 10. Jahrestag des Terrorakts finden am kommenden Dienstag Veranstaltungen in mehreren Städten statt. Zudem bringt die "Free Charlie!"-Kampagne, die für die Abschaffung des "Gotteslästerungsparagrafen" 166 StGB eintritt, ein Buch sowie einen Film mit einer unmissverständlichen Botschaft heraus: "Fundamentalisten können Satiriker töten – nicht aber die Satire selbst!"

"Mein Kopf gehört mir! Lernen für die offene Gesellschaft"

"Du bist nicht deine Gruppe – und deine Gruppe repräsentiert nicht die Menschheit!" Dies ist eine der Kernaussagen des Schwerpunktthemas "Mein Kopf gehört mir!", mit dem die Giordano-Bruno-Stiftung den "Identitätspolitiken" unserer Zeit entgegentreten will. Der Stiftung geht es dabei nicht zuletzt um die Verteidigung der offenen Gesellschaft, die von identitären Kräften zunehmend unter Druck gesetzt wird.