Hochschulen und Universitäten

Hauptgebäude der Universität Leipzig

Eine Replik auf die Replik von Horst Junginger

Der Abfall des Katholizismus vom Christentum

Horst Junginger, Professor für Religionskritik, kritisiert Karlheinz Deschners Ansicht, die katholische Kirche würde das vom Christentum eigentlich Gemeinte verfälschen und stuft diese Meinung als "wissenschaftlich unsinnig und historisch vollkommen daneben" ein. Man sähe an diesem Beispiel aber auch, wie notwendig es sei, "seine Quellen kritisch zu hinterfragen und den Stellenwert der darauf aufbauenden Interpretation an diese Prüfung zu koppeln".

Berlin braucht einen Humanismus-Lehrstuhl

Die Debatte um den Islam-Lehrstuhl an der Humboldt-Universität zeigt, dass sich der Staat vom kirchenförmigen Konzept religiös-weltanschaulicher Lehrstühle trennen muss. Orientiert am Grundsatz der Gleichbehandlung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie dem Bedarf in Berlin und Brandenburg ist die Einrichtung eines Humanistik-Lehrstuhls dringend geboten.

Hauptgebäude der Universität Leipzig

Replik auf einen hpd-Artikel

"In nach wie vor heiterer Gelassenheit"

In der vergangenen Woche veröffentlichte der hpd einen Artikel von Gabriele Röwer, in dem sie die Einrichtung einer Professur für Religionskritik in Leipzig kritisch hinterfragt. Der Inhaber dieser Stiftungsprofessur, Horst Junginger, kommentierte den Artikel ausführlich. Die Redaktion hat nach Rücksprache mit Prof. Junginger entschieden, die Replik als eigenen Artikel zu veröffentlichen.

Der "Quengel-Bischof"

Leipziger Atheisten und Humanisten rufen zur Demonstration auf

"Keine Kanzel! Kein Gottesdienst! Keine Kirche! Für ein weltliches Paulinum!"

Die Leipziger Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs Leipzig) sowie der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) wollen mit einer Demonstration verhindern, dass das Hochschulgebäude "Paulinum" zunehmend in eine "Universitätskirche" umgedeutet wird. Hierzu nehmen sie am 2. Dezember 2017 um 13:00 Uhr vor dem Paulinum eine "öffentliche Entweihung" vor und haben 2 überlebensgroße Skulpturen dabei, auf der sie unter anderem das "12. Gebot" verkünden: "Du sollst Deine Kirche selbst bezahlen!"

Hauptgebäude der Uni Hamburg

Kommentar zur Einführung eines Verhaltenskodexes zur Religionsausübung an der Universität Hamburg

Die Universität Hamburg hat ein Religionsproblem

Die Universität Hamburg hat sich als erste deutsche Hochschule einen religiösen Verhaltenskodex gegeben. Das ist eine Reaktion auf Übergriffe und versuchte Eingriffe von Muslimen in den universitären Alltag und die Freiheit von Forschung und Lehre.

Weihwasserbecken

Studie der Hochschule Furtwangen

Weihwasser – ein Paradies für Keime

Obwohl Weihwasserbecken in katholischen Kirchen zur üblichen Ausstattung gehören, wurden sie von der Wissenschaft bislang wenig beachtet. Ein Team aus Studierenden und Forschern des Studiengangs "Molekulare und Technische Medizin" der Hochschule Furtwangen hat sich nun dieses Themas angenommen und 54 Weihwasserproben aus fünf Kirchen in Villingen-Schwenningen und umliegenden Ortschaften verglichen.

Hörsaal

Kommentar zu Bildung und Leistungsdruck

Neoliberale Politik ist Gift für die Gesellschaft

Am Anfang dieses Jahres gab es eine öffentliche Debatte über die Probleme von Schülerlotsen, deren Aufgabe es ist, für die Sicherheit ihrer jüngeren Mitschüler zu sorgen. An einigen Schulen mussten sie ihren Dienst einstellen, weil sie vor der Schule von rücksichtslosen Autofahrern gefährdet wurden. Die SchulleiterInnen fürchteten um die körperliche Unversehrtheit ihrer Schülerinnen und Schüler. Kurz vor acht Uhr fahren viele Eltern ihre Kinder zu Schule, bremsen vor dem Schultor und setzen ihre Kinder ab, um dann zur Arbeit oder anderen Verpflichtungen zu hetzen.

Big Family

Giordano-Bruno-Stiftung fordert stärkere Berücksichtigung der Evolutionstheorie in Schulen und Universitäten

Mehrheit der muslimischen Lehramtsstudenten bestreitet die Evolution

Rund 70 Prozent der muslimischen Lehramtsstudenten in Deutschland lehnen die Evolutionstheorie ab, fast 60 Prozent bestreiten, dass der heutige Mensch aus affenartigen Vorfahren hervorgegangen ist. Die Daten, die die "Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland" (fowid) gestern auf ihrer Website veröffentlicht hat, belegen nach Ansicht des Philosophen und Vorstandssprechers der Giordano-Bruno-Stiftung Michael Schmidt-Salomon eine "bildungspolitische Katastrophe". Wer religiös so voreingenommen sei, dass er nicht einmal die "hunderttausendfach belegte Tatsache der Evolution" akzeptieren könne, habe keinen universitären Abschluss verdient.