Humanistische Lebenskunde

HVD Nordrhein-Westfalen

Ist der Religionsunterricht alternativlos?

Viele Eltern stellen meist erst mit dem Blick auf den ersten Stundenplan ihrer Kinder die Frage: "Muss mein Kind eigentlich zum Religionsunterricht?" Der Humanistische Verband in Nordrhein-Westfalen informiert Eltern jetzt über Alternativen zum Religionsunterricht an Grundschulen.

Berlin braucht einen Humanismus-Lehrstuhl

Die Debatte um den Islam-Lehrstuhl an der Humboldt-Universität zeigt, dass sich der Staat vom kirchenförmigen Konzept religiös-weltanschaulicher Lehrstühle trennen muss. Orientiert am Grundsatz der Gleichbehandlung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie dem Bedarf in Berlin und Brandenburg ist die Einrichtung eines Humanistik-Lehrstuhls dringend geboten.

Lebenskundeunterricht in Berlin wächst weiter

Aus der Statistik des freiwilligen Religions- und Weltanschauungsunterrichts an den öffentlichen und privaten allgemeinbildenden Schulen im laufenden Schuljahr geht hervor, dass wieder mehr SchülerInnen das freiwillige Unterrichtsangebot wahrnehmen. Die Zunahme ist fast ausschließlich auf den Humanistischen Lebenskundeunterricht, den Islamischen Religionsunterricht und den "Sonstigen Religions- und Weltanschauungsunterricht" zurückzuführen.

TrainerInnen und TeilnehmerInnen des PEARLS Teacher Training Course in Budapest April 2017

PEARLS

Lehrer und Lehrerinnen trainieren in Ungarn

Während Mitte April Zehntausende Menschen in Budapest gegen die Schließung der Eliteuni CEU demonstrierten, trafen sich an eben diesem Ort im Rahmen des PEARLS EU Projektes LehrerInnen, Wissenschaftlerinnen und NGO VertreterInnen aus verschiedenen EU-Ländern, um sich über Strategien auszutauschen. Strategien, um Kinder aus Romafamilien dabei zu unterstützen, sich zugehörig zu fühlen und ihr Recht auf Bildung wahrzunehmen.

Hans Fallada Grundschule: M.Fabri, Klasse 4 b/c 5b

Wertvoll: Lebenskundeunterricht at its best in den Hackeschen Höfen

Das 14. Filmfestival des Humanistischen Lebenskundeunterrichts

Was ist wertvoll? Das haben sich diverse Lebenskundegruppen mit ihren engagierten und versierten Lehrerinnen gefragt. Die Antworten auf diese Frage wurde so vielfältig und spannend beantwortet wie die Gruppen waren, die zu dem bereits 14. Lebenskundefilmfestival erschienen sind.

Schülerzahlen im Lebenskundeunterricht steigen, Teilnahme am Religionsunterricht stagniert

Berlin: Jeder fünfte Schüler erhält Lebenskundeunterricht

Der Humanistische Lebenskundeunterricht verzeichnete wie in den Jahren zuvor einen deutlichen Zuwachs von 60.257 im vergangenen Schuljahr auf aktuell 62.644 teilnehmende Schüler und Schülerinnen (+2.387). Damit besucht fast jeder fünfte Schüler in Berlin den Weltanschauungsunterricht des Humanistischen Verbandes. Dies geht aus den aktuellen Zahlen für den Religions- und Weltanschauungsunterricht im Schuljahr 2016/17 der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend, Wissenschaft hervor.

Brandenburg

Neue Kooperationsvereinbarung zur Finanzierung des Religions- und Weltanschauungsunterrichts

Das Land Brandenburg erhöht die staatlichen Zuschüsse für den freiwilligen Religions- und Weltanschauungsunterricht. Am Montag wurde eine entsprechende Vereinbarung zwischen dem Brandenburger Bildungsministerium, dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg sowie dem Erzbistum Berlin und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz unterzeichnet.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft politischer Bildung in Europa

Bildung als große Hoffnung

Vom 10. bis 12. November trafen sich in Zagreb jene, die politische Bildung betreiben, sowohl innerhalb als auch außerhalb von Schule. Ca. 400 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus europäischen Ländern diskutierten, informierten und vernetzten sich im Rahmen der von der Bundeszentrale für politische Bildung, DARE und anderen Einrichtungen hervorragend organisierten NECE-Konferenz 2016. Annette Barnscheidt vom Humanistischen Verband Deutschland (HVD), Bereich Lebenskunde, sieht darin eine wichtige Funktion des Verbandes im Hinblick auf europäische Demokratie und Menschenrechtsbildung.

Grundschule

Humanisten fordern "Humanistische Lebenskunde" bundesweit

Konfessionsfreie: Bürger zweiter Klasse?

WUPPERTAL. (hpd) Religiöse Führer unter Anleitung der katholischen Schulministerin in NRW haben sich neulich gegenseitig versichert: "Der staatlich verantwortete Religionsunterricht ist somit auch ein wesentlicher Beitrag zur ethischen Bildung junger Menschen. Er trägt dazu bei, dass sie die Kompetenz erwerben, ihr Leben auch in der Verantwortung für andere und für das gesellschaftliche Miteinander zu gestalten." Dazu wurde eine "Gemeinsame Erklärung zum Religionsunterricht in NRW" verabschiedet.