Katholische Kirche

Wegen Kritik am Zölibat: Weihbischof Schwaderlapp fühlt sich diffamiert

I fly fleischfrei

Bischof Schwaderlapp ist ein bisschen empört. Überall ist zu hören, der Zölibat solle auf den Prüfstand, er sei nicht mehr zeitgemäß. Dass das den Bischof hart trifft, ist verständlich, lebt er doch sein Leben in der Vorstellung, es gebe da einen lieben Gott, und diesem lieben Gott sei es irgendwie von Nutzen, wenn der Weihbischof sein Geschlechtsteil für sich behält.

Blick vom Petersplatz auf den Petersdom

Bilanz des "Kinderschutz-Gipfels"

Aus dem Vatikan nichts Neues

Die Konferenz zur Aufarbeitung des Missbrauchsskandals ist zu Ende. Die Erwartungen waren groß, das mediale Interesse auch. Aber am Ende stehen doch nur wieder Relativierungen, Absichtserklärungen und Ankündigungen des Papstes. Jetzt hagelt es Kritik, nicht nur von den Opfern.

Theodore McCarrick, ehemaliger Kardinal und Erzbischof von Washington

Missbrauchsskandal

McCarrick ist kein Kirchenmann mehr

Im Vorfeld der gestern begonnenen Konferenz im Vatikan, die sich mit dem weltweiten Missbrauchsskandal befassen will, hat die katholische Kirche ein Zeichen gesetzt: Theodore McCarrick hat nach seiner Kardinalswürde auch seine Zugehörigkeit zum Klerikerstand verloren.

Kommentar

Papst: Kirchenkritiker sind Freunde des Teufels

Heute beginnt im Vatikan eine Konferenz, die sich mit dem Missbrauch in der katholischen Kirche beschäftigt. Ein Ende des Schweigens soll sie nach dem Willen von Kirchenfunktionären bringen. Wie ernst es der Kirche damit wirklich ist, wird sich zeigen. Am Tag vor Beginn der Konferenz hatte Papst Franziskus allzu scharfe Kritik an der Kirche jedenfalls verurteilt und jene, die sie ausüben, als Freunde und Verwandte des Teufels bezeichnet.

Missbrauchsopfer wollen bei Aufarbeitung beteiligt werden

Die Mauer des Schweigens einreißen

Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche beklagen, dass sie bei der Aufarbeitung nicht einbezogen werden. Vergangene Woche protestierten sie gegen die mangelnde Gesprächsbereitschaft der Kirche.

Kardinal Müller und die Homosexualität

Man fragt sich schon seit längerer Zeit, weshalb sich Kirchenmänner so ausführlich mit Sexualität im Einzelnen und mit Homosexualität im Besonderen befassen. Schon fast im Wochentakt fühlt sich irgendein Kirchenfürst dazu berufen, etwas über ein Thema zu sagen, das für ihn per Amt kein Thema sein sollte.

Missbrauch in der katholischen Kirche

Generalstaatsanwaltschaft Koblenz lehnt Ermittlungen nach kirchlicher Missbrauchsstudie ab

Weder die im vergangenen Jahr veröffentlichte Studie zum Missbrauch in der katholischen Kirche noch Anzeigen von Strafrechtsprofessoren können die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz zur Aufnahme von Ermittlungen bewegen. Die in der Studie genannten Hinweise auf mögliche Tatzeiten, Tatorte, beteiligte Personen und Tathandlungen seien zu unkonkret, um Ermittlungen aufnehmen zu können.