Philosophie

Menschen

Eine interessenstheoretische Antwort von Norbert Hoerster

"Was ist Moral?"

Der Rechts- und Sozialphilosoph Norbert Hoerster kritisiert in dem kleinen Band "Was ist Moral?" anthropologische, religiöse und vernunftrechtliche Moralbegründungen, um ihnen seinen interessenstheoretischen Ansatz entgegenzustellen. Unabhängig davon wie man zu dieser Begründung steht, lohnt die Auseinandersetzung mit der Kritik und den Positionen, um in dieser Hinsicht bezogen auf das Moralverständnis das eigene Profil zu schärfen.

Der literarische Salon von Madame Geoffrin (1755)

Rezension

Das bedrohte Vermächtnis der europäischen Aufklärung

"Die Aufklärung des 18. Jahrhunderts gehört zu den einflussreichsten kulturellen und gesellschaftspolitischen Strömungen der westlichen Zivilisation", lautet der erste Satz eines Buches, das sich zum Ziel setzt, die Bedeutung dieser geistigen Entwicklung in allen Bereichen des Denkens und Handelns in Erinnerung zu setzen und die zunehmenden Widerstände und Bedrohungen, denen sie ausgesetzt ist, aufzuzeigen.

Rezension

Ideen, die die Welt veränderten

Als Nachfolgetitel zu "Bücher, die die Welt veränderten" bietet der Haupt-Verlag mit der deutschsprachigen Ausgabe von "The Philosopher’s Library. Books that Shaped the World" eine weitere sehr aufwändig gestaltete Zeitreise durch die Ideengeschichte der Menschheit. Die Autoren Adam Ferner und Chris Meyns können auf ein bedeutendes Oeuvre wissenschaftsgeschichtlicher und philosophischer Veröffentlichungen verweisen, im vorliegenden Buch beleuchten sie ausführlich und tiefgründig, wie Denker, Philosophen und Wissenschaftler seit Jahrtausenden die Welt mit ihren Ideen beeinflussten.

Rezension

Joachim Kahls Einladungen zum Humanismus

Der bekannte religionskritische Philosoph Joachim Kahl legt mit seinem neuen Buch "Humanismus. Eine Einladung" unterschiedliche Texte zum humanistischen Selbstverständnis vor. Dazu gehören definitorische Betrachtungen ebenso wie Gemäldeinterpretationen, kurze Portraitskizzen genauso wie themenbezogene Reflexionen.

Rezension

Einzeln sein

"Einzeln sein bedeutet, aus einer Tatsache – jeder ist einzeln – eine Aufgabe zu machen, für das Leben und für das Denken. Dann bemerkt man, wie schwierig es ist, zu unterscheiden, ob man selbst oder die Gesellschaft in einem denkt und empfindet". Rüdiger Safranski, Philosoph, Literaturwissenschaftler und mit zahlreichen Preisen ausgezeichneter Schriftsteller, erzählt in seinem neuesten Buch anhand der Lebensentwürfe bedeutender Philosophinnen und Philosophen, verbunden mit geschichtlichen Reflexionen, was "Einzeln sein" heißt.

Interview

"Laut Umfragen sind über 90 Prozent der Menschen Dualisten"

Gibt es einen Dualismus von Leib und Seele, also einen vom Körper unabhängigen Geist? Ist mein Wille frei? Entscheide ich oder etwas in mir? Und wer oder was bin eigentlich "Ich"? Diese Fragen beschäftigen die Philosophie bereits seit Jahrhunderten. Antworten aus Sicht der modernen Hirnforschung gibt John-Dylan Haynes, Professor am Bernstein Center for Computational Neuroscience der Charité Berlin, im Interview mit hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg.

Goethe reiste unter anderem auch durch die Toscana.

Rezension

Der Atem der Welt

Neben mehreren umfangreichen Goethe-Biografien am Bücherbord eine weitere mit 650 Seiten? Lohnt sich der Zeitaufwand? Die Antwort des Rezensenten: Ja, er lohnt sich! Der Germanist, Historiker und Philosoph Stefan Bollmann versteht es, auf einer spannenden Entdeckungsreise durch Goethes Schaffen als Naturschriftsteller und Naturforscher ein neues Goethebild zu vermitteln. "Einfühlsam und mit großer Erzählkunst" legt er nach seinem Buch "Warum ein Leben ohne Goethe sinnlos ist", eine weitere Goethe Biografie vor, die das Potential besitzt, Bestsellerstatus zu erreichen.