Wissenschaft

Wissenschaftler entdecken die bislang ältesten Hinweise auf systematische Steinbearbeitung

Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden

Bisher dachte man, dass unsere Vorfahren frühestens vor 2,58 bis 2,55 Millionen Jahren Steinwerkzeuge systematisch angefertigt und genutzt haben. Die Entdeckung einer neuen Fundstelle in Äthiopien beweist jedoch, dass die Ursprünge der Produktion solcher Werkzeuge älter als 2,58 Millionen Jahre sind. Eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von David Braun von der George Washington University und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie vermutet, dass Steinwerkzeuge mehrmals auf unterschiedliche Weise erfunden wurden, bevor sie zu einem wesentlichen Bestandteil im täglichen Leben unserer Vorfahren wurden.

CRISPR-Cas9 hat die Genom-Editierung revolutioniert.

Stellungnahme zur Genom-Editierung veröffentlicht

Wissenschaftler lehnen Veränderung der menschlichen Keimbahn derzeit noch ab

Die rasante Entwicklung von CRISPR‐Cas und anderen Techniken zur Genom‐Editierung werfen eine Vielzahl wissenschaftlicher, rechtlicher und ethischer Fragen auf. Die Max-Planck-Gesellschaft möchte die Expertise ihrer Wissenschaftler in die wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatte einbringen. In einem Positionspapier hat sie deshalb ihren Standpunkt zur Genom-Editierung formuliert.

Zum Welttag der Biene

Die Säkularisierung der Biene

Die Kulturgeschichte der Menschheit ist eng mit der Biene verknüpft. Als Lieferantin für Honig, Met und Wachs wurde sie gepriesen, für ihre Staatenbildung und Blütenbestäubung verehrt und wegen ihres Giftes gefürchtet. Das kleine Tier ist seit jeher eine riesige Projektionsfläche für Religion, Politik und sogar Sexualmoral. Ihre Entmystifizierung durch die Forschung war vielen religiösen Anfeindungen ausgesetzt.

Überlegungen zur Disziplin der Maschinenethik

Vor der Maschinenethik liegt ein weites Feld

Der hpd veröffentlichte Ende April den Artikel "Ein Moralkompass für Maschinen". Darin wurde gesagt, dass "die Debatte um eine sinnvolle und praktikable Maschinenethik gerade erst begonnen hat." Dem widersprach Professor Oliver Bendel und stellte dem hpd einen Artikel zur Verfügung, der bereits im Februar 2018 in der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" veröffentlicht worden ist.

Klimaaktivisten und Klimaexperten diskutieren in und mit Kiel

Fridays for Future meets Scientists for Future

An der Christian-Albrechts-Universität Kiel wurde der diesjährige "March for Science" mit einem besonderen Konzept eingeleitet. Professor Michael Bonitz lud SchülerInnen der "Fridays for Future"-Bewegung und WissenschaftlerInnen ein, die Herausforderungen des Klimawandels und der Klimawandelforschung zu diskutieren. 

Johannes Neumann

Interview

Von der Kirchenkritik zum Humanismus

Im Alibri Verlag ist ein von Horst Groschopp herausgegebener Sammelband mit Texten von Johannes Neumann erschienen. Darin befindet sich außer einem umfänglichen Vorwort des Herausgebers eine biographisch-bibliographische Studie des Theologen Theodor W. Beine zum Werdegang Neumanns und ein Nachwort von Ursula Neumann. Das Buch mit dem Titel "Humanismus und Kirchenkritik" ist Band 5 der Reihe "Humanismusperspektiven". Der hpd sprach mit dem Herausgeber.

Ein Moralkompass für Maschinen

Selbstfahrende Autos, Pflegeroboter, medizinische Systeme: Künstliche Intelligenzen werden in Zukunft immer häufiger tiefgreifende Entscheidungen fällen. Damit drängt sich die Frage auf, welche ethischen Grundlagen die Handlungen von KI-Systemen bestimmen sollen. Ein Forscherteam der TU Darmstadt präsentiert nun eine neue Lösung: Die Wissenschaftler bringen den Maschinen Moral bei.