Berlin
Islamistischer Prediger fordert zur Vergewaltigung auf
In der berüchtigten Neuköllner Al-Nur-Moschee hat der ägytische Imam Abdel Moez al-Eila zur Vergewaltigung in der Ehe aufgerufen.
Ein während der Predigt mitgeschnittenes Video beweist jetzt, dass er sagte: "Eine Frau darf niemals Nein sagen, unter keinen Umständen... Auch wenn sie ihre Periode hat, gibt es keinen Grund, warum der Ehemann ihren Körper nicht fürs Vergnügen benutzen könne."
Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg hat deshalb Strafanzeige wegen Beleidigung, Volksverhetzung und Verdachts auf öffentliche Gewaltaufforderung gegen den Imam gestellt.
In der Al-Nur-Moschee predigen immer wieder salafistische Imame, die Moschee wird auch deshalb vom Verfassungsschutz beobachtet.
Kommentare (2)
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Damit unterscheidet ihn
Damit unterscheidet ihn nichts von der CDU/CSU
Die gesamte männliche Führungsriege der Union (die noch heute größtenteils an der Macht ist) hat 1997(!) dagegen gestimmt Vergewaltigung in der Ehe der strafbar zu machen. Und das auch ganz offen mit ihren 40er/50er Familienbild begründet, weil der man ja nun mal ein Recht auf Sex hat und weil das irgendwie Abtreibungen fördern könnte. Außerdem forderte man eine Klausel die es ermöglichen würde, dass sich die Ehepartner "versöhnen" und so der Mann straffrei bleibt.
Ein Kommentar, den ich nur
Ein Kommentar, den ich nur unterstützen kann. Es ist ja mittlerweile auch in humanistischen Kreisen üblich - oft mit Schaum vor dem Mund - "den Islam" (ein ideologisches Konstrukt, das mit der muslimischen Realität rein gar nichts zu tun hat) wegen konservativ-reaktionärer Vorstellungen an den Pranger zu stellen. Differenzierungen unterbleiben. Damit werden auch Vorurteile in Bezug auf alle Muslime bedient - ein Vorgehen, das sich vor allem, aber nicht nur, in der politisch rechten Szene zeigt. Deshalb ist es wichtig zu zeigen, dass manche der von bestimmter islamischer Seite vorgetragenen gesellschaftspolitisch reaktionären Vorstellungen denen konservativer Christen entsprechen oder jedenfalls vor wenigen Jahren noch entsprochen haben. Wichtig deshalb, um das Augenmaß bei der Beurteilung nicht zu verlieren.